Gesundheit & Prävention

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Inhaltsverzeichnis
Gesundheitsstörungen:

Hormone und Neurotranmitter:

Maßnahmen



Noradrenalin

Neurotransmitter - Stressbotenstoff

Noradrenalin Noradrenalin ist kein Hormon, sondern ein Neurotransmitter, einer der wichtigsten Botenstoffe des zentralen Nervensystems und des Sympathikus, Teil des vegetativen Nervensystems. Herzkreislauf, Atmung, Stoffwechsel und die Magen-Darmfunktionen werden durch das vegetative Nervensystem gesteuert.

Das erklärt, warum manche Menschen mit Magen und Darm auf eine Stressbelastung reagieren.

Noradrenalin wird im zentralen Nervensystem und im Sympathikus gebildet. Es steigert wie das Adrenalin den Blutdruck, verändert aber nicht das Minutenvolumen und senkt sogar die Pulsfrequenz. Zentral steuert Noradrenalin die mentale und psychische Stressanpassung.

Es steigert die Motivation, die Aufmerksamkeit und die geistige Leistungsbereitschaft. Kurzfristig hemmt Noradrenalin die Immunfunktion und stößt dabei Entzündungsmechanismen an. Daher bei kann es bei Dauerbelastung zu Entzündungen kommen. Es wirkt außerdem modulierend auf die zelluläre Immunfunktion mit Umstellung auf den TH2-Typus und Hemmung der zellulären (TH1-) Immunantwort.

Dauerbelastungen können auch zu Noradrenalin-Mangel führen, so daß die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wird und Depressionen auftreten.
Noradrenalin zählt mit Adrenalin und Dopamin zu den Katecholaminen, die aus einer einfachen Aminosäure, dem Tyrosin oder Phenylalanin, gebildet werden.

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