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| Neurotransmitter -
Stressbotenstoff |
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Noradrenalin ist kein Hormon, sondern ein Neurotransmitter, einer der wichtigsten
Botenstoffe des zentralen Nervensystems
und des Sympathikus, Teil des vegetativen Nervensystems. Herzkreislauf,
Atmung, Stoffwechsel und die Magen-Darmfunktionen werden durch
das vegetative Nervensystem gesteuert.
Das erklärt, warum
manche Menschen mit Magen und Darm auf eine Stressbelastung reagieren.
Noradrenalin wird im zentralen Nervensystem und im Sympathikus
gebildet. Es steigert wie das Adrenalin den Blutdruck, verändert
aber nicht das Minutenvolumen und senkt sogar die Pulsfrequenz.
Zentral steuert Noradrenalin die mentale und psychische Stressanpassung.
Es steigert die Motivation, die Aufmerksamkeit und die geistige
Leistungsbereitschaft. Kurzfristig hemmt Noradrenalin die Immunfunktion
und stößt dabei Entzündungsmechanismen an. Daher
bei kann es bei Dauerbelastung zu Entzündungen kommen. Es
wirkt außerdem modulierend auf die zelluläre Immunfunktion
mit Umstellung auf den TH2-Typus und Hemmung der zellulären
(TH1-) Immunantwort.
Dauerbelastungen können auch zu Noradrenalin-Mangel führen,
so daß die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt
wird und Depressionen auftreten.
Noradrenalin zählt mit Adrenalin und Dopamin zu den Katecholaminen,
die aus einer einfachen Aminosäure, dem Tyrosin oder Phenylalanin,
gebildet werden.
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