Gesundheit & Prävention

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Inhaltsverzeichnis
Gesundheitsstörungen:

Hormone und Neurotranmitter:

Maßnahmen



Burn-Out

Störung im Hormonhaushalt

Burnout Burn-Out ist ein modisch gebrauchter Begriff, der medizinisch einer tiefgreifenden Störung der Produktion von Streßhormonen, u.a. Cortisol, Adrenalin und von Neurotransmittern entspricht. Burn-out ist die Folge lang andauernder und übermäßiger Stressbelastung.

Es gibt zwei Schwerpunkte der Veränderung. Zum einen bricht die physiologische Regulation des Hormonhaushaltes zusammen. Zum anderen entwickelt sich ein andauernder Entzündungszustand. Der 24-Stunden-Rhythmus der Hormonproduktion ist außer Kraft gesetzt. Die nächtliche Cortisolproduktion ist blockiert. Dieses Hormon wird in der Nacht gebildet, um für die Aktivität des Tages zur Verfügung zu stehen. Weiter ist die Bildung von Melatonin beeinträchtigt. Melatonin ist ein Hormon, das den Schlaf reguliert und wein wichtiger Taktgeber für die Hormonzyklen ist. Der Melatoninmangel ist Folge des Serotoninmangels. Letzteres entsteht durch Blockade der Serotoninsynthese, die u.a. durch Entzündungsmediatoren und oxidativen Stress bedingt ist.

Zur erhöhten Entzündungsneigung bei Burn-out trägt zuerst das erhöhte Noradrenalin, das unmittelbar Entzündungreaktionen stimuliert, bei. Hält die Stressbelastung länger an und kommt es zu Ausfällen in der Hormonproduktion, begünstigt der Mangel an Cortisol, das stark entzündungshemmend wirkt, entzündliche Aktivitäten.

Der Mangel an Cortisol, an Adrenalin, Noradrenalin, an Neurtransmittern, Melatonin erklärt die Mattigkeit und Antriebslosigkeit bei Burn-out. In Bezug auf die Bildung von Cortisol ist ungenügender und unregelmäßiger Schlaf auch Ursache für Mattigkeit und Antriebslosigkeit.

Nicht bei jedem führt anhaltender Stress zu Burn-out. Genetische Faktoren, die die Hormon- bzw. die Neurotransmittersynthese beeinflussen, bzw. die die Wirkung von Hormonen bzw. Neurotransmittern bei den Rezeptoren an den Zellen behindern und die überschießende Entzündungsreaktionen begünstigen, kommen hinzu.

Diese Vielzahl hormoneller Ausfälle, fehlender Neurotransmitter sowie gesteigerter Entzündungsreaktionen bewirken ein vielfältiges Spektrum von Reaktionen beim Burn-out-Syndrom: Antriebslosigkeit, Erschöpfungszustände, Motivationsverlust, Schwächung des Kurzzeitgedächtnisses, Kopfschmerzen, Migräne, anhaltende Schmerzen in den Bindegeweben (Fibromyalgie), Aufmerksamkeitsverlust, Sprach- und Koordinations-, Schlaf- und Ess-Störungen.

Das NeuroLab-Labor misst die hormonellen und immunologischen Veränderungen bei Burn-out, so u.a. die Cortisolproduktion durch Speicheltests, die nach dem Aufwachen, mittags und abends leicht zu machen sind. Weiter können die Neurotransmitter in einer Urinprobe gemessen werden.
Zur Überwindung von Burn-out hat NeuroLab mit amerikanischen Partnern eine wirksame Therapie entwickelt, die aus Aminosäuren als Vorstufen für Neurotransmitter und Cofaktoren für die Bildung von Enzymen bestehen. Nahrungsergänzungsmittel dienen der Reduktion von Entzündungen.

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