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Der
Begriff aktuter stress: |
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Stress
ist in seiner akuten, kurzfristigen Form eine natürliche
körperliche und psychische Reaktion. Körper und Psyche
reagieren damit auf äußere Einflüsse mit dem
Ziel einer Anpassung und möglichen Abwehr. Häufige
und lang andauernde Stressbelastungen (chronischer
Stress) können
jedoch zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen.
Stress hat im üblichen Wortgebrauch eine negative Bedeutung.
Das wird dieser Körperreaktion nicht gerecht. Man spricht
nämlich von Eustress, wenn Stress durch positive Signale
ausgelöst wird. Eustress aktiviert und
macht leistungsbereiter. Stress, der durch negative Signale
entsteht, nennt sich dagegen
Distress.
Symptome
des aktuten stress:
Zu den Symptomen des akuten Stress gehören unter anderem
- Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems (beschleunigter Herzschlag)
- Schweißausbrüche
- Muskelanpassung
- Hormonausschüttung
- Schnelle Atmung
- Erweiterte Pupillen
- Stoffwechselanpassung zur Energiebereitstellung
- Aktivierung des Immunsystems
- Erhöhte Konzentrationsfähigkeit
Ursachen
des aktuten stress:
Die Faktoren, die Stress verursachen können, werden Stressoren genannt.
Als Stressoren kommen individuell unterschiedlich in Betracht:
- Zeitdruck
- Reizüberflutung
- berufliche und oder private Überforderung,
Leistungsdruck
- die eigene oder familiäre Krankengeschichte
- starke Lärm- und Lichteinwirkung
- sowie weitere physikalische und chemische Reize
Folgen
des aktuten stress, wenn nicht behandelt:
Lang andauernde Stressbelastungen können zu chronischem
Stress führen.
Wer
ist von aktutem stress betroffen:
Akuter Stress tritt als Reaktion auf
kurzfristige Belastungen bei jedem Menschen in unterschiedlichem
Umfang auf. Was von einer Person als Stress wahrgenommen wird,
ist individuell verschieden. Akuter Stress betrifft die gesamte
Bevölkerung, allerdings in individuell unterschiedlichem
Maße. Nach aktuellen Erhebungen fühlen sich über
45 % der Bevölkerung stark gestresst.
Präventionsmöglichkeiten:
Akuter Stress gehört zu den
normalen Lebensvorgängen. Es kommt auf den richtigen
Ausgleich an. Stress ist notwendig, auch um sich wohl zu
fühlen. Zugleich muss der Stress wieder abgebaut werden.
Hierzu empfehlen sich verschiedene Entspannungstechniken
wie zum Beispiel
- Bewegung und Sport
- Meditation
- Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
- Autogenes Training
- Yoga
Auch die am besten geeignete Entspannungstechnik ist individuell
verschieden.
was
passiert im körper / in der zelle:
Die Stressreaktion beginnt mit der Ausschüttung der
Botenstoffe Noradrenalin und CRH (Corticotropin Releasing
Hormone). Durch diese beiden Substanzen werden die anderen
Stresshormone und Botenstoffen gesteuert. Die Feinkoordination
der Stressreaktion obliegt Dopamin, das Serotonin einbindet.
Zusammen mit Glutamat, PEA und Histamin steigern Noradrenalin
und Dopamin die Aktivität des zentralen Nervensystems
(ZNS), während Serotonin gemeinsam mit GABA für
eine Dämpfung sorgt. Die gleichzeitige Aktivierung von
anregenden und dämpfenden Prozessen ist sehr wichtig
für das Gleichgewicht bei der Stressreaktion. So wird
im Normalfall verhindert, dass eine der Komponenten, die
anregende oder die dämpfende, langfristig überwiegt,
sondern dass nach einer gewissen Zeit wieder der Normalzustand
eintreten kann. Die notwendige Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems,
die Stoffwechselanpassung zur Energiebereitstellung sowie
die Einbeziehung des Immunsystems und auch anderer Hormonsysteme
regeln Adrenalin und Cortisol.
Diagnoseformen
des aktuten stress:
Spezialisierte Untersuchungsprogramme
messen die Auswirkungen von Stress bei dem jeweiligen Patienten
feststellen zu können. Grundlegend ist das NEUROSTRESS
Profil und das Programm NEUROSTRESS basis. Diese wurden
von PD Dr. med. WP Bieger (Neurolab, München) entwickelt.
therapiemöglichkeiten:
Stress, der nur kurzfristig
anhält, bedarf keiner Therapie, da er zu den normalen
Lebensvorgängen gehört. Es empfehlen sich jedoch
vorbeugende Maßnahmen (Prävention), um die Wirkungen
von wiederholten akuten Stressbelastungen auf Körper
und Psyche zu begrenzen und die Ausbildung von chronischen
Stressreaktionen nach Möglichkeit zu vermeiden. Diese
vorbeugenden Maßnahmen bestehen vor allem in sportlicher
Betätigung. Denn ein trainierter Körper verarbeitet
Stress-Belastungen sehr viel besser.
WEr
behandelt:
Ärzte im Partnernetzwerk
von Neurolab.
Für weitere Informationen bitte hier klicken
 © www.neurolab.eu
Bild: © Franz
Pfluegl - Fotolia.com
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