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Das Erkennen
ist unter den Anspruch der Wahrheit gestellt
Der Mensch in seiner
Freiheit treibt nicht ohne Erkenntnis und ohne Ausrichtung auf
ein Ziel durch sein Leben. Die Freiheit wäre
nicht wirklich frei, wenn der Mensch nicht zur Erkenntnis fähig
wäre, denn nur eine erkennende Freiheit kann sinnvoll wählen.
Würde der Mensch nicht erkennen, was für sein Leben wichtig
wäre, könnte er zwar immer noch wählen, aber seine
Wahl wäre nur zufällig, „ohne Sinn und Verstand“ und
damit nicht frei, sondern eben abhängig vom Zufall und nicht
von der eigenen Einsicht. Ohne das Erkenntnisvermögen wäre
der Freiheit „blind“, der Mensch könnte seine
Freiheit nicht ausüben. Die Erkenntnis ist auf die Wahrheit
ausgerichtet. Das nehmen wir im Alltag als selbstverständlich
an. Wenn wir mit dem Auto ein Ziel erreichen wollen, dann verlassen
wir uns darauf, daß die Straßenkarten und die Hinweisschilder
der Wirklichkeit entsprechen, also „wahr“ sind, und
wir nicht anderswo ankommen, wenn wir der Karte und den Schildern
folgen. Wenn wir Nudeln einkaufen, dann gehen wir davon aus, daß in
der Packung, auf der „Rigatoni“ steht, kein Zucker,
sondern Nudeln aus Mehl sind. Schwieriger wird die Wahrheitsfrage
beim Arzt. Es ist oft schwierig, für eine Krankheit die Ursache
zu finden. Wir wissen aber, daß eine Heilung nur dann möglich
ist, wenn eine Diagnose, d.h. die Wahrheit über unseren gesundheitlichen
Zustand, vorliegt.
Nun behauptet der Gottesbeweis, der von der Erkenntnisfähigkeit
ausgeht, daß in jeder als wahr erkannten Sache etwas mitschwingt,
das auf Gott hinweist. Dieser Anspruch leitet sich davon ab, daß das
Richtungsschild, auf dem Frankfurt steht, den Autofahrer tatsächlich
nach Frankfurt lenkt, daß eben die Übereinstimmung der
Aussage mit der Realität nicht beliebig sein kann. Es wäre
dann so, daß ein Schild mit der Aufschrift „Frankfurt“ mal
in die richtige Richtung zeigt, ein andermal in eine andere. Für
unser praktisches Leben sind wir darauf angewiesen, daß alle
Schilde uns jeweils zu unserem Ziel weiter leiten. Diesen Anspruch
haben wir aber nicht nur wegen der unabsehbaren Konsequenzen, wenn
die Aussagen auf Straßenschildern, auf Lebensmittelverpackungen,
Medikamenten nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Für
alles was ist, haben wir in unserem Erkenntnisvermögen die
Tendenz, daß wir über die Welt insgesamt und unser Leben
die Wahrheit wissen wollen.
Der Zweifel als Indiz unserer unbedingten Wahrheitssuche
Man könnte jetzt sagen, der Mensch sei zwar zur Erkenntnis
befähigt, ob in einer Tüte, auf der „Rigatoni“ steht,
auch tatsächlich als Röhrchen geformte Nudeln drin sind.
Jedoch sei er überfordert, wenn es um die Erkenntnis Gottes
gehe. Auch reiche sein Erkenntniskraft nicht aus, für sein
eigenes Leben einen letzten Sinn zu erkennen. Auch wer das sagt,
gibt damit seinem Willen Ausdruck, die Wahrheit zu erkennen. Denn
wer zweifelt, will nicht Beliebigkeit, sondern er zweifelt um der
Wahrheit willen. Denn zweifeln kann nur jemand, der eine Vorstellung
von der Wahrheit hat. Er stellt eine Aussage in Frage, weil er
nicht sicher ist, ob sie wahr ist. Der Zweifel zeigt an sich selbst
den Anspruch der Wahrheit. Der Erkennende kann nur dem zustimmen,
was er als Wahrheit erkannt hat. Das zeigt: Die Wahrheit ist dem
Menschen als unausweichliche Aufgabe gestellt. Gerade im Zweifel
meldet sich der Anspruch der Wahrheit.
Die Wahrheit ist mehr als eine Idee
Der Anspruch der Wahrheit kommt von außen auf den Menschen
zu. Es ist nicht so, daß der Mensch sich eine Idee von der
Wahrheit macht, um dieser zu folgen, so wie ein Maler die Idee
eines Bildes hat und diese dann auf der Leinwand umsetzt. Die Wahrheit
liegt vielmehr dem erkennenden Menschen voraus. Er richtet sein
Erkenntnisvermögen an der Wahrheit aus, so daß die Wahrheit
eine Größe ist, die den Menschen übersteigt. Dieser
Vorrang der Wahrheit vor dem menschlichen Erkennen ist nicht beliebig,
sondern gilt ohne „Wenn und Aber“. Der Mensch kann
der Wahrheit keine Bedingungen stellen, vielmehr stellt die Wahrheit
dem Menschen eine Bedingung, nämlich nur das für wahr
zu halten, was auch „ist“. Der Anspruch der Wahrheit
ist unbedingt.
Der Anspruch der Wahrheit und die Freiheit
Wenn die Wahrheit mit ihrem unbedingten Anspruch nicht aus dem
Menschen abzuleiten ist, sondern der Mensch diesem Anspruch unterstellt
ist, ob er will oder nicht, dann verfügt die menschliche
Freiheit nicht über die Wahrheit. Gegenüber der Wahrheit
ist der Mensch nicht frei. Vielmehr ermöglicht die Wahrheit
die Freiheit, denn würde der Mensch die Wahrheit nicht erkennen,
könnte er seine Freiheit nicht nutzen. Das Thema der Freiheit
ist also nicht die Wahrheit, sondern was der Mensch mit seiner
Lebenszeit anfängt, für was er sich entscheidet. Auch
hier ist der Mensch auf etwas ausgerichtet, nämlich auf
das Gute. Nur wenn er das Gute anstrebt, kann seine Freiheit
gelingen. Deshalb fällt die Freiheit auf den Menschen zurück,
der sie nutzt, um sich oder andere zu schaden. Wer anderen schadet,
macht sich damit unfrei.
Wenn der Mensch die Wahrheit nicht hervorbringen kann, sondern
alles, was er erkennt, am Anspruch der Wahrheit messen muß,
von welcher Instanz kommt dann dieser Anspruch der Wahrheit? Die
Frage ist auch deshalb unausweichlich, weil der Mensch in seiner
Irrtumsfähigkeit und der Versuchbarkeit, aus böser Absicht
die Wahrheit zu verdrehen, eine Instanz braucht, die die Wahrheit
garantiert. Ohne diese Instanz hätte er keinen Leuchtturm,
an dem er sich bei allen Irrtümern und Mißgriffen neu
orientieren könnte.
Der Anspruch, den die Wahrheit stellt, leitet sich von einem Unbedingten
her
Wenn der Satz gilt „Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit“,
dann kann nichts in dieser Welt diesen Anspruch stellen. Denn in
unserer Welt geht es erst einmal ums Überleben und ein jeweils
besseres Leben. Die Wahrheit kann dazu helfen, aber manchmal ist
es auch vorteilhafter, nicht die Wahrheit zu sagen. Unsere Welt
ist zu sehr vom Zufälligen geprägt, als daß sie
einen unbedingten Anspruch an unsere Erkenntniskraft stellen könnte.
Die Wahrheit, die uns unbedingt einfordert, die uns jedes „Wenn
und Aber“ aus der Hand nimmt, ist keine weltliche Instanz.
Sie kann diesen Anspruch auch nur stellen, wenn sie in sich voll
wahr ist. Die Instanz muß also in sich wahr sein, sie muß sich
selbst erkennen und alles, was dem menschlichen Erkenntnisvermögen
irgendwann einmal zugänglich sein könnte. Die Wahrheit,
die uns so unbedingt einfordert, muß selbst über die
ganze Wahrheit verfügen. Auch muß die Wahrheit, die
unsere Freiheit einfordert, selbst frei sein. Wäre sie nicht
selbst eine frei erkennende Wahrheit, würde sie von einer
anderen Wahrheit abhängen. Sie kann nämlich nicht wie
ein Milchstraßensystem nach physikalischen Gesetzen funktionieren,
sondern sie muß diese Gesetze erkennen können. Denn
nur ein geistiges Wesen erkennt die Gesetze, nach denen eine Milchstraße
funktioniert, die Milchstraße erkennt diese nicht. Freiheit
gehört deshalb notwendig zur Wahrheit, denn nur ein Wesen,
das in seinem Geist vergleichen kann, ist in der Lage festzustellen,
ob etwas wahr ist oder nicht.
Ein wahrheitsfähiges Wesen wie der Mensch muß darüber
hinaus über sich selbst eine durchdringende Erkenntnis haben.
Denn das Erkennen kann nicht bestimmte Bereiche der Wirklichkeit
ausschließen. Da die Befähigung zur Wahrheit verlangt,
daß das erkennende Wesen nicht einfach funktioniert, sondern
um die Wahrheit weiß, ist es der Reflexion, des Gespräches
mit sich selbst, fähig. Aber in der Erkenntnis seiner selbst
ist der Mensch begrenzt. Deshalb muß die letzte Wahrheit,
anders als der menschliche Geist, sich selbst ganz durchdringen,
denn sonst würde ihr etwas verborgen bleiben und es gäbe
eine höhere Instanz, die dieses Wesen bis ins Letzte kennt.
Daher muß das höchste, der Wahrheit fähige Wesen,
sich auch selbst ganz erkannt haben.
Die Dynamik auf die ganze Wahrheit hin
Bisher wurde der Anspruch der Wahrheit in den Mittelpunkt gestellt.
Sie stellt einen unbedingten Anspruch, ohne „Wenn und Aber“ zur
Wahrheit zu stehen. Dieser Anspruch kann nicht aus dem zufälligen
und vielen Einflüssen unterliegenden Wesen Mensch kommen.
Im Menschen findet sich allerdings mehr als das Betroffensein
durch die Wahrheit. Der Mensch hat in sich eine Dynamik, möglichst
umgreifend alles zu erkennen. Das ist der Grund, warum der Mensch
im Unterschied zu den Menschenaffen Wissenschaft treibt. Er ist
eben nicht mit dem Wissen zufrieden, was er zu für die Bewältigung
des Alltags braucht. Er will möglichst alles über die
Natur wissen und auch Erkenntnisse über Gott gewinnen. Diese
Dynamik auf das Ganze der Wahrheit beinhaltet, daß der
Mensch das Ganze der Wirklichkeit bejaht. Denn wer etwas erkennen
will, muß vorher akzeptieren, daß es das zu Erkennende
auch tatsächlich gibt bzw. daß es möglich ist,
mit dem Erkenntnisvermögen auf das zu stoßen, was
man erkennen will. Karl Rahner bezeichnet diese Dynamik auf das
Ganze des Erkennbaren als einen Vorgriff. Vorgriff deshalb, weil
der Mensch Vieles noch nicht erkannt hat, es aber zu erkennen
sucht. Rahner vergleicht das konkrete menschliche Erkennen in
Bezug auf das Ganze mit dem Horizont, der unserem Sehvermögen
den Rahmen gibt. Der Horizont spannt den Blick weit aus, innerhalb
des Horizontes kann sich dann, wenn wir am Meer stehen, ein Schiff
zeigen. Der geistige Horizont des menschlichen Erkenntnisvermögens
ist grundsätzlich für alles offen. Auch wenn der Mensch
vieles noch nicht erkannt hat, in seinem Horizont kann es auftauchen,
um dann wahrgenommen zu werden. Zugleich beschreibt das Bild
des Horizontes die Unabgeschlossenheit des Erkennens. In unserem
geistigen Horizont kann immer Neues auftauchen, wir werden nie
alles erfassen. Der Horizont selbst bleibt dem Menschen immer
vorgegeben. Er kann den Horizont nicht so erfassen wie die Gegenstände,
die im Horizont auftauchen. Mit dem Bild des Horizontes ist dann
auch unsere Möglichkeit, Gott zu erkennen, beschrieben.
Er ist unserem Denken immer voraus, wir sind in unserem Denken
auf die absolute Wahrheit bezogen, erfassen sie aber nie so wie
einen Gegenstand, der sich im Horizont unseres Denkens zeigt.
Ähnlich wie es eine Dynamik der ganzen Wahrheit gibt, strebt der
Mensch das Gute nicht nur teilweise an, sondern will es ganz und
bejaht damit im einzelnen Streben das Gute insgesamt. Diese Tendenz
auf die umfassende Wahrheit, die nichts ausschließt, nämlich
auf das Gute, das ganz gut ist, kann als Bejahung
Gottes gesehen
werden.
Zitate
Augustinus in „De libero arbitrio“, „Vom Freien
Willen“, der als Dialog mit einem Mann namens Evodius gefaßt
ist.
„
Du wirst deshalb keinesfalls leugnen, daß es eine unwandelbare
Wahrheit gibt, die all das in sich schließt, was unwandelbar
wahr ist, die weder dein noch mein noch irgendeines Menschen Eigentum
heißen kann, sondern allen, die das unwandelbar Wahre erblicken,
es als wundersam geheimes und doch jedermann gegenwärtiges
und damit zugängliches Licht kundtut.“ Nr. 130
Augustinus „Über
die wahren Religion“
„
Geh nicht nach draußen, kehre wieder ein bei dir selbst!
Im inneren Menschen wohnt die Wahrheit. Und wenn du deine Natur
noch unwandelbar findest, so schreite über sie selbst hinaus!
Doch bedenke, daß, wenn du über dich hinaus schreitest,
du über deine verständige Seele hinaus schreitest. Dorthin
also trachte, von wo der Lichtstrahl kommt, der deine Vernunft
erleuchtet. Denn wohin sonst gelangt, wer seine Vernunft recht
gebraucht, wenn nicht zur Wahrheit? Die Wahrheit kommt ja nicht
durch Vernunftgebrauch zu sich selbst, sondern sie ist das, wonach
alle, die ihre Vernunft gebrauchen, trachten. So ist hier die denkbar
höchste Übereinstimmung, und nun stimme auch du mit ihr überein.
Bekenne, daß du nicht bist, was sie ist. Denn sie selbst
sucht sich nicht. Du aber bist suchend zu ihr gelangt, nicht einen
Raum durchmessend, sondern von der Sehnsucht des Geistes getrieben.“
„
Jeder der einsieht, daß er zweifelt, sieht etwas Wahres ein
und ist dessen, was er einsieht, auch gewiß. Also ist er
eines Wahren gewiß. Jeder, der also daran zweifelt, ob es
eine Wahrheit gibt, hat in sich selbst etwas Wahres, woran er nicht
zweifelt. Da nun alles Wahre nur durch die Wahrheit wahr ist, kann
niemand an der Wahrheit zweifeln, der überhaupt zweifeln kann.
Wo man dies sieht, glänzt jenes Licht, das nicht von Raum-
und Zeitgrößen, auch nicht von räumlich oder zeitlich
gedachten Phantasiebildern weiß.“ Kap 39, 202 und 206
Renè Descartes hat in seiner III. Meditation (s. ontologischer
Gottesbeweis) aufgezeigt, daß der Mensch das Endliche nicht
einfach erkennt, sondern es nur als endlich erfaßt, weil
er es auf dem Hintergrund des Unendlichen erkennt:
„
Auch darf ich nicht glauben, ich ergriffe das Unendliche nicht
in einer wahrhaften Vorstellung, sondern nur durch Verneinung des
Endlichen, so wie ich Ruhe und Dunkelheit durch Verneinung von
Bewegung und Licht begreife. Denn ganz im Gegenteil sehe ich offenbar
ein, daß mehr Sachgehalt in der unendlichen Substanz als
in der endlichen enthalten ist und daß demnach der Begriff
des Unendlichen dem des Endlichen, d.i. der Gottes in meiner selbst
gewissermaßen vorhergeht. Wie sollte ich sonst begreifen
können, daß ich zweifle, daß ich etwas wünsche,
d.i. daß mir etwas mangelt und ich nicht ganz vollkommen
bin, wenn gar keine Vorstellung von einem vollkommeneren Wesen
in mir wäre, womit ich mich vergleiche und so meine Mängel
erkenne?“ Meditationen III, 24
Karl Rahner in Hörer
des Wortes, 1941
„
Dadurch also, daß das Bewußtsein seinen einzelnen Gegenstand in
einem Vorgriff ... auf die absolute Weite seiner möglichen Gegenstände
erfaßt, greift es in jeder Einzelerkenntnis immer schon über den
Einzelgegenstand hinaus und erfaßt ihn damit gerade nict bloß
in seiner beziehungslosen dumpfen Diesheit, sondern in seiner
Gegrenztheit und Bezogenheit auf die Ganzheit aller möglichen Gegenstände,
weil es, indem es beim Einzelnen ist und um beim Einzelnen wissend
sein zu können, immer auch schon über das Einzelne als solches
hinaus ist. ..., Was wir mit dem Vorgriff meinen, ... ist ein
apriori mit dem menschlichen Wesen gegebenes Vermögen der dynamischen
Hinbewegung
des Geistes auf die absolute Weite aller möglichen Gegenstände...
Durch den Vorgriff wird der einzelne Gegenstand gleichsam schon
immer unter dem Horizont des absoluten Erkenntnisideals erkannt,
er ist deshalb auch schon immer hingestellt in den bewußten Raum
alles Erkennbaren.... Der Vorgriff ist die bewußtmachende
Eröffnung
des Horizontes, innerhalb dessen das einzelne Objekt der menschlichen
Erkenntnis
gewußt wird.“ S. 77
Es ist ein Vorgriff auf das an sich unbegrenzte Sein ... Mit der
Notwendigkeit, mit der dieser Vorgriff gesetzt wird, ist auch das
unendliche Sein Gottes mitbejaht. Zwar stellt der Vorgriff nicht
unmittelbar Gott als Gegenstand dem Geist vor, weil der Vorgriff
als Bedingung der Möglichkeit der gegenständlichen Erkenntnis
von sich überhaupt keinen Gegenstand in seinem Sein vorstellt.
Aber in diesem Vorgriff als notwendiger und immer schon vollzogener
Bedingung jeder menschlichen Erkenntnis und jedes menschlichen
Handelns ist doch auch schon die Existenz eines absoluten Seins,
also Gottes, mitbejaht.“ S. 81
Eckhard Bieger ©
www.kath.de
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