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Gedanken zum Osterfest


Inhaltsverzeichnis

Zur Fastenzeit:

Fastenzeit und Ostern


Die Fastenzeit österlich begehen


Fastenzeit und Ostern

sind eine Einheit. Es werden alle Seiten des Lebens angeschaut. Nicht nur sind die Grundelemente Wasser und Licht im Spiel, es geht um das Leben und sogar die ganze Schöpfung. Alles soll neu werden. Beten, Almosen geben, Fasten sind bereits Zeichen des neuen Lebens. Alles kommt in der Osternacht zusammen. Deshalb ist es sinnvoll, schon in der Fastenzeit auf das zu blicken, um was es auch an Ostern geht.

Die Osternacht steht im Zentrum des ganzen Osterfestkreises. Auf sie läuft die Fastenzeit zu und sie wird in den Wochen nach Ostern entfaltet.

Ostern ist nicht nur Tag der Auferstehung, sondern eigentlich das christliche Schöpfungsfest. Deshalb ist der Gedanke richtig, sich in der Fastenzeit auf die Bewahrung der Schöpfung zu besinnen.

An Ostern beginnt das Neue Leben. Da Ostern in den Frühling fällt, war schon das jüdsiche Pesachfest ein Neujahrstag. Die Fastenzeit führt uns zu diesme neun Anfang. Da das Neujahrsfest nach usnerer Monatsrechnugn früher auf dem 1. März lag, zählen wir von September bis Dezember noch die Moante nach dem alten Neujahrsfest. Sepember ist lateinsich der siebte, nciht der neunte Monat. Der Dezember ist, wie auch im Dezimalsystem gebräuchlich, der 10. udn nciht der 12. Monat. Zur Datierung des Neujahrsfestes s. Ostern - auch Neujahr
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Die Fastenzeit hat viele Motive des Alten Testaments aufgenommen, so den 40 Jahre dauernden Zug durch die Wüste. Es ist aber nicht einfach so, dass man immer im Gelobten Land leben könnte, man muss wieder in die Wüste ziehen, um neu ins Gelobte Land zu gelangen bzw. wieder Ostern feiern zu können.
s. Wüste und verheißenes Land


Weitere Informationen:
Georg Braulik, Norbert Lohfink, Osternacht und Altes Testament , Peter Lang, Frankfurt/M


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