Das Liturgie Lexikon

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Autor: Eckhard Bieger S.J.
© www.kath.de
Umsetzung:
B. Richter nach Vorlage von R. Jouaux


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Akolyth
Albe
Amikt
Angelusläuten - Engel des Herrn
Antiphonale
Asche
Asperges
Aufbau der Messe
Becher
Benedictus
Benediktionale
Birett
Bischofsstab
Brevier
Brot und Wein
Chormantel
Ciborium auch Ziborium
Dalmatik
Die Eröffnung der Messe
Eucharestie
Evangeliar
Exsultet
Hochgebet
Hore
Hände aufgelegen
Kasel
Kelch
Klapper
Kleine Hore
Knien, Kniebeuge
Kommunion
Kommunionmeditation
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Laudes
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Weihrauch
Weihwasser
Zeichen
Zingulum

 

 

Kasel



Messgewand, das über der Albe getragen wird. Das Wort kommt wohl von Casa, Haus. Es wird symbolisch als das Zelt gedeutet, das den Israeliten bis zum Bau des Tempels als Aufbewahrungsort für die Gebotstafeln diente. Das Gewand bedeckt die Arme und wird auch heute wieder so getragen. Diese werden im Mittelalter ausgeschnitten, so dass die Kasel nach vorne wie eine Geige aussieht. Die Kasel der Diakone ist an zwei Streifen erkennbar, die jeweils seitlich vom Kopf senkrecht sowohl über die Vorder- wie über die Rückseite herablaufen. Diese Form der Kasel wird auch ==>Dalmatika genant. Die Kaseln wurden im Laufe des Mittelalters und des Barock immer reicher verziert. In den orthodoxen Kirchen heißt die Kasel "Phelonion"

 

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