Eingangslied und Vorspiel

Das Vorspiel gehört vor den Beginn des Einzugs

Wenn das Eingangslied nicht in gut protestantischer Tradition als Meditation gestaltet ist und den Wortgottesdienst thematisch einstimmt, ist das Eingangslied Begleitung zur Eingangsprozession. Es endet dann mit dem Ankommen der Altargruppe im Altarraum. Wenn die Eingangsprozession unter dem Turm beginnt, können zwei bis drei Strophen gesungen werden. Der gemeinsame Gesang baut zu Beginn ein Gefühl der Zusammengehörigkeit auf.

Entscheidend ist jedoch nicht das Lied, sondern die Begrüßung Jesu, der im Vortragekreuz und dem hoch gehaltenen Evangeliar symbolisch in die Kirche einzieht.

Das Vorspiel stammt aus protestantischer Tradition und hat seinen Platz vor dem Beginn des Gottesdienstes. Wird die Tradition befolgt, kommen viel weniger Menschen zu spät, sondern sind bereits konzentriert, wenn der Gottesdienst mit dem Einzug beginnt. Dann sind Musik und Ritual gut aufeinander abgestimmt, wenn mit Erreichen des Vorstehersitzes der Priester sofort die Begrüßung aussprechen kann.

Autor: Dr. Eckhard Bieger SJ