Ars celebrandi

Kirchenkunst ist vor allem die Kunst, Liturgie zu feiern, ars celebrandi, die Kunst des Zelebrierens. In diese Kunst sind weitere artes, Künste, so die Musik, der Kirchenraum, die Malereien und Skulpturen zu integrieren.

Der Raum bildet den Rahmen, die Musik wird in das Zelebrieren integriert. Ars celebrandi ist im Kern die Gestaltung in der Zeit, damit dramaturgisch zu verstehen. Ein Gottesdienst beginnt und endet, innerhalb dessen entfaltet sich der Ritus. Die ars clebrandi ist damit zuerst eine Komptenz für Riten, es gilt daher nciht die von Aristoteles beschriebene Dramturgie des Theaters, sondern die des Ristus. Dieser macht die Feiernden nicht zu Zuschauern, sondern zu Akteuren. Participatio actuosa, tätige Teilnahme wird von den Teilnehmern am Gottesdienst erwartet. Die ars celebrandi entfaltet die Dramaturgie so, dass die Teilnehmenden sich eingebezogen fühlen und mitmachen. Wechselgesänge, gemeisnam gesprochene Gebete, Antworten, das Glabuensbekenntnis und andere Elemente ermöglichen aktive Beteiligung.

Eine Kunst kann man lernen, auch die ars celebrandi, sie beruht vor allem auf der Umsetzung dramaturgischer Elemente. Für die anbendländische Liturgie ist die Prozession ein wichitges Element. Prozessionen heben einzelne Teile des Gottesdienstes heraus.

Auch wenn großer Wert auf die Predigt gelegt wird, sie hat dem dramaturgishcen Aufbau zu dienen, indem sie in der Messe und auch bei anderen Sakramenten den Wortteil des Gottesdienstes mit der symbolsichen Handlung verbindet.

Die Aspekte einer ars celebrandi werden entlang der wichitgsten Stichworte erklärt.

Die einzelnen Bausteine einer Ars celebrandi, die hier zusammengetragen werden, verdanken sich vielen Gesprächen, wie Gottesdienste im Fernsehen übertragen werden, die Rahmen der Katholischen Fernseharbeit beim ZDF die Praxis kontinuierlich verbessert haben. Ich danke Prof. Helmut Büsse und Wolfgang Fischer, den Regisseuren Rolf W. Lauschke, Akos Ravasz und Michael Weinmann, die die Wurzeln der Feiergestalt freigelegt haben.