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Kontrollieren
und korrigieren müssen
Wir beginnen mit den
Perfektionisten, um die Zeifallen der unterschiedlichen Charaktermuster
zu beschreiben. Ihre Stärke
ist der sichere Blick für das, was nicht richtig ist. Sie
erkennen sofort, was nicht in Ordnung ist, sie sehen z.B. sofort
die Rechtschreibfehler, wenn sie auf einen Text schauen.
Ihr Blick geht auf das, was nicht so korrekt läuft.
Für Perfektionisten ist die Zeit eigentlich immer zu kurz,
denn Sie sehen die Fehler, das was nicht ordentlich gemacht ist,
und bringen es kaum über das Herz, etwas Fehlerhaftes aus
den Händen zu geben. Deshalb müssen sie auch vieles in
ihrem Umfeld nachkontrollieren, denn sie befürchten, dass
andere nicht so korrekt arbeiten. Perfektionisten erleben die Welt
so unperfekt, dass sie den Anspruch an sich stellen, die Perfektion
einfordern und selbst leisten zu müssen. Weil sie
so genau sind, können sie sich gerne in Kleinigkeiten verzetteln,
die nicht "korrekt" geregelt sind. Sie verlassen dann das Prinzip „wichtig“,
wenn sie sich durch ihre perfektionistische Sicht zur Korrektur
von weniger „Wichtigem“ gedrängt fühlen.
Dann kann es auch passieren, dass sie die Korrektur gleich selbst
machen, weil sie es niemand anderem zutrauen. Perfektionisten fällt
es schwer zu delegieren, sie trauen anderen nicht zu, dass sie
ihre Aufgaben ordentlich durchführen.Deshalb lassen sich
Perfektionisten durch Fehlerhaftes von ihrem Wichtigen ablenken.
Sie machen dann
auch noch die Korrekturen selbst, die sie eigentlich nicht machen
müssten. Das kostet natürlich Zeit und sie verzetteln
sich dadurch.
Wenn Perfektionisten nicht zu ihrem Wichtigen kommen, können
sie sich fragen:
„
Was hätte ich heute delegieren müssen, damit ich mir
meine wichtige Zeit nicht wegnehmen lasse?“.

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Informationen zum Thema unter www.weiterbildung-live.de
© Text: Jutta
Mügge
© Fotos:
Marta Franeková
präsentiert von: www.kath.de
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