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Der
Biorhythmus leitet sich von der Schlafkurve ab
Wenn
wir unser Wichtiges herausgefunden haben, brauchen wir dafür
nur 90 Minuten am Tag. Diese Zeit für das Wichtige sollten
wir uns aber nicht irgendwann am Tag nehmen, sondern dann, wenn
wir ausgeschlafen, fit und energiereich sind. Ob und wann wir
das sind, hängt davon ab, welchen Schlafrhythmus wir haben,
dieser nämlich bestimmt unseren Biorhythmus. Wer früh,
also zwischen 22.00 und 23.00 schlafen geht, hat seine Tiefschlafphase
direkt nach dem Einschlafen. Menschen mit diesem Rhythmus können
gut und ausgeschlafen zwischen 6.00 und 7.00 aufstehen. Oft wachen
sie von selbst auf, auch am Wochenende, wenn die Arbeit nicht
unbedingt ruft. Diese Menschen können deshalb gut aufwachen
und fühlen sind morgens schon richtig fit, weil sie die
Tiefschlafphase in der ersten Nachthälfte haben. Das sind
die Früh – Typen. Ihre beste Zeit liegt zwischen 7.30 – 10.00
und noch mal am Nachmittag zwischen 15.00 und 17.00. In dieser
Zeit können sie sich mit den Dingen beschäftigen, die
existentiell wichtig für ihre Berufung sind.
Aber es gibt auch einen anderen Schlaftyp. Dieser geht meist erst
nach Mitternacht zu Bett und erreicht seine Tiefschlafphase erst
gegen 3- 4.00 morgens. Es ist verständlich, dass diese Menschen
dann um 6.00 oder 7.00 noch nicht so richtig ausgeschlafen sind.
Sie müssen viel zu schnell aus dem Tiefschlaf aufsteigen und
brauchen deshalb noch Anlaufzeit am Morgen. Das sind die Spät –Typen.
Für diesen Menschentyp ist es sehr viel schwieriger, sich
das Wichtige am Tag zu sichern, denn ihre gute Zeit liegt morgens
zwischen 10.00 – 12.00 Uhr. Das aber ist eine Zeit, in der
von außen mit vielen Störungen gerechnet werden muss.
Sie haben auch noch eine gute Zeit am Nachmittag gegen 17.00 – 19.00
Uhr. Aber auch diese Zeit liegt so, dass die Gefahr groß ist,
dass immer irgendwelche Besprechungen oder andere Aktivitäten
genau diese Zeit blockieren. Deshalb brauchen die Spät-Typen
meist mehr Disziplin als die Früh-Typen. Aber alle sind gefährdet,
ihre gute und energiereiche Zeit nicht für das Wichtige zu
nutzen, sondern mit Notwendigem oder sogar Überflüssigem
zu vertun. Wovon das abhängt, dass sich die Einzelnen stören
lassen, lässt sich an einer Typologie beschreiben.
PS. Biologisch hängt unsere Energie von dem Hormon Cortisol ab, das in der 2. Nachthälfte
gebildet wird.

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Informationen zum Thema unter www.weiterbildung-live.de
© Text: Jutta
Mügge
© Fotos:
Marta Franeková
präsentiert von: www.kath.de |
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