 |
Das
Wichtige braucht nicht so viele Ziet wie das Notwendige
Wenn
ich erkannt habe, was mein Wichtiges ist, das ich in meinem Leben
verfolgen muss, das meine Berufung ausmacht, ist für die
Zeitorganisation schon viel erreicht. Denn wenn ich herausgefunden
habe, was meine tieferliegende Aufgabe im Leben ist, habe ich
einen Roten
Faden, der sich durch meine
Tage, Wochen, Monate und Jahre zieht. Denn das Wichtige ändert
sich nicht jeden Tag. Ein Schriftsteller, dessen Berufung es
ist, Geschichten zu schreiben, muss einfach jeden Tag, ob er
will oder nicht, einige Zeilen schreiben. Ein Theologe, der sich
mit der Wahrheit von Gott auseinandersetzt, braucht täglich
Zeit dafür, wie es ihm gelingt, diese Wahrheit in den jeweiligen
Zeitgeist zu transportieren. Die Krankenschwester, die ihre Berufung
darin sieht, die Menschen nicht nur zu pflegen, sondern sie durch
ihre Zuwendung aufzubauen, braucht für diese wichtige Aufgabe
täglich Zeit, die sie sich außerhalb der Routine für
die Kranken nimmt.
Wir brauchen jedoch nur 20% unserer Zeit am Tag für das Wichtige.
Das erklärt das Pareto Prinzip.
Jutta Mügge

© Weitere
Informationen zum Thema unter www.weiterbildung-live.de
© Text: Jutta
Mügge
© Fotos:
Marta Franeková
präsentiert von: www.kath.de
|
 |