konfliktkultur

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Autorin: Jutta Mügge
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Umsetzung: Andreas Dewald, Eckhard Bieger


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Regeln für die Konfliktbearbeitung



Regeln für die Konfliktklärung
Das Ziel einer Konfliktklärung ist das Verstehen. Konflikte können wir nicht aus der Welt schaffen, aber wir können verstehen lernen, weshalb das eigene Verhalten bei anderen Menschen bedrohlich, ärgerlich, entwürdigend, anmaßend, verletzend erlebt wird. Verstehen heißt aber noch lange nicht, dass wir unser Verhalten von jetzt auf gleich verändern könnten. Deshalb ist es notwendig, dass die Konfliktbeteiligten nach dem sie verstehen, eine Vereinbarung treffen, wie sie mit ähnlichen Situationen umgehen wollen.

Für die Moderation von Konflikten gibt es einige Regeln:
1. Die am Konflikt beteiligten müssen die Konfliktklärung wollen.
2. Der Konfliktträger ist der, der den Konflikt anmeldet..
3. Der andere ist der Konfliktpartner.
4. In der Konfliktklärung geht es um die Gefühle und weniger um die Sache.
5. Die Moderation muss mit Zuhören und Verbalisieren den Konflikt, dh. die Sache und die damit verbundenen Gefühle des Konfliktträgers erfragen und verstehen, erst dann kann sie den Konfliktpartner um sein Verstehen anfragen.
6. Kann der Konfliktpartner die Gefühle des Konfliktträgers verstehen, können beide nach eigenen Anteilen an dem Konflikt suchen.
7. Sind die Anteile benannt, werden überprüfbare Vereinbarungen getroffen, wie in Zukunft mit ähnlichen Situationen umgegangen wird.

 

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