konfliktkultur

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Autorin: Jutta Mügge
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Umsetzung: Andreas Dewald, Eckhard Bieger


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Leitung im Konflikt



Die Leitung wird getestet
In der Machtkampfphase steht häufig die Leitung als erste auf dem Prüfstand. An ihr testen die Gruppenmitglieder, ob sie in der Lage ist, mit Angriffen aus der Gruppe fair umzugehen und ob sie den Konflikt neutral moderieren kann. Für Leitung bedeutet das, dass sie, sobald sich die Gruppe strukturiert hat und jeder weiß, wer zu ihm, zu ihr hält, damit rechnen muss, dass Unzufriedenheit ihr gegenüber geäußert wird. Einzelne in der Gruppe fühlen sich jetzt stark genug, den Unmut der Leitung gegenüber zu äußern. Sie fühlen sich auch deshalb stark, weil sie wissen, dass ein Teil der Gruppe hinter ihnen steht und mehrere das Problem, das sie ansprechen, beschäftigt. Deshalb ist es für die Leitung auch wichtig, dass sie den Konflikt nicht allein mit dem einen, der den Unmut vorbringt klärt, sondern, dass die Gruppe als Ganzes bei der Klärung dabei ist. Schafft sie die Konfliktklärung, können sich die Gruppenmitglieder auch trauen, das zu klären, was sie mit anderen zu klären haben. Denn der Machtkampf in der Konfliktphase findet ja, wie wir wissen, nicht nur mit der Leitung statt, sondern auch zwischen den Gruppenmitgliedern selbst.

 

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