Gebet ist Emotion
Herr, höre mein Gebet!
Mein Schreien dringe zu dir...
Versengt wie Gras und verdorrt ist mein Herz, ...
Ich bin wie eine Dohle in der Wüste, wie eine Eule in öden Ruinen. Ich liege wach und ich klage wie ein einsamer Vogel auf dem Dach...
Du aber, Herr, du thronst für immer und ewig, ...
Du wirst dich erheben, dich erbarmen; denn es ist Zeit, gnädig zu sein,
die Stunde ist da.
(Psalm 102, 2-8; 13-14)
Doch das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren, die nach seiner Güte ausschauen; denn er will sie dem Tod entreißen und in der Hungersnot ihr Leben erhalten. Unsre Seele hofft auf den Herrn; er ist für uns Schild und Hilfe. Ja, an ihm freut sich unser Herz, wir vertrauen auf seinen heiligen Namen. Laß deine Güte über uns walten, o Herr, denn wir schauen aus nach dir.
(Psalm 33, 18-22)

Ich liebe den Herrn; denn er hat mein lautes Flehen gehört und sein Ohr mir zugeneigt an dem Tag, als ich zu ihm rief. Mich umfingen die Fesseln des Todes, mich befielen die Ängste der Unterwelt, mich trafen Bedrängnis und Kummer. Da rief ich den Namen des Herrn an: «Ach Herr, rette mein Leben!» Der Herr ist gnädig und gerecht, unser Gott ist barmherzig. …
In meiner Bestürzung sagte ich: Die Menschen lügen alle.
Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat?
(Psalm 116, 1-5; 8; 10-13)

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