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Ich
kenne meinen Mund und mein Herz. Oder ... vielleicht doch nicht
ganz.
Ich rede daher, auch wenn ich nichts zu sagen
habe
und nichts spüre. Aber auch: Ich fühle etwas, das ich
nicht ins Wort zu bringen weiß.
Wie kommen Mund und Herz im Gebet zusammen?
Ich bin oft verwirrt, weil der Mund und das Herz sich gegenseitig
betrügen. Ich glaube manchmal dem Mund nicht, und was
im Herzen ist, kann ich oft nicht sehen.
Was
sagt die Bibel? „Das Wort ist dir nahe, es ist in
deinem Mund und in deinem Herzen. Gemeint ist das Wort
des Glaubens, das
wir verkündigen; denn
wenn du mit deinem Mund bekennst: «Jesus
ist der Herr»
und
in deinem Herzen glaubst: «Gott hat
ihn von den Toten auferweckt», so wirst du gerettet werden.
Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt, wird Gerechtigkeit
und Heil erlangen.
(Paulus im Brief an die Römer 10, 8-10)
Ich suche dich
von ganzem Herzen.
Laß mich nicht
abirren von deinen Geboten!
Ich berge deinen Spruch im Herzen,
damit ich
gegen dich nicht sündige.
(Psalm 119, 10-11)
Das Wort ist mir nahe,
in meinem Mund und meinem Herzen. Ich denke, ja ich glaube.
Ich
glaube, dass Du Jesus geschickt hast, um uns
zu retten. Ich glaube, dass Du ihn von den Toten auferweckt hast,
und ich möchte es mit meinem Munde bekennen: Jesus, Du bist
mein Herr.
Das ist es, mein Gebet? Ich verstehe: Mein Mund, meine Worte müssen
mit meinem Herzen eins werden. Das ist es wohl: Mein Glaube, der
Mund sagt das, was das Herz glaubt.
Text: Marta
Franeková
© Fotos:
Marta Franeková
© www.kath.de
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