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Auseinandersetzung zwischen päpstlicher und weltlicher Macht um Vorrechte zwischen
Papst und Kaiser. Der römische Mönch Hildebrand aus dem Reformkloster Cluny stellte die alte Weltordnung seit Otto dem
Grossen erstmals in Frage. Zum Papst gewählt (Gregor VII.) behauptete gegenüber Heinrich IV. die Oberherrschaft der geistlichen
Gewalt über die weltliche und verbot vor allem die Laien-Investitur, die Einsetzung kirchlicher Würdenträger, wie Äbte
und Bischöfe, durch weltliche Fürsten. Der Investiturstreit endete mit der Krönung Heinrich V., dem letzten Spross
aus dem Geschlecht der Salier im Jahr 1099 und mit dem Konkordat von Worms zwischen Heinrich V. und Papst Kalixtus II. im Jahr
1122 der der katholischen Kirche die Investitur, d.h. Wahl und Weihe von Bischöfen und Äbten nach kanonischem Recht zugestand.
(vgl. auch Gang Heinrich IV. nach Canossa 1077)
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