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Es bezeichnet den feierlichen Akt, wenn der Papst auf der Kathedra Petri Platz nimmt.
Bis zur Amtsübernahme durch Nikolaus II. (1059) durfte der Papst erst anschliessend Amtshandlun-gen vornehmen. Symbolische
Inbesitznahme der obersten Leitungsgewalt. Heute übernimmt der Papst „die volle und höchste Gewalt in der Kirche“ sofort
nach der Annahme der Wahl im Konklave. Die Inthronisation hat keine rechtliche Bedeutung mehr, bildet aber mit der Eucharistiefeier
vor oder im Petersdom den liturgischen Höhepunkt, mit dem der Pontifikat beginnt.
Die pompöse Investitur ist einer schlichteren Amtseinführung gewichen. Die Tiara erscheint nur noch im Papstwappen,
wie der „rote Hut“ nur noch in den Wappen der Kardinäle. Der Papst trägt nur noch die Mitra und ihm wird
das Pallium, das Schulterband aus der Wolle eines gesegneten Lammes, umgelegt. Erhalten hat sich der uralte Brauch, vor seinen
Augen dreimal ein Stück Werg (Fasern von Flachs oder Hanf ) zu verbrennen, begleitet von der dreimaligen Ermahnung: Sancte
Pater, sic transit gloria mundi – Heiliger Vater, so vergeht aller Rum dieser Welt.
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