| Von griech. kyklos = Kreis. „Rundschreiben“, d.h. gedruckte Lehrschreiben des Papstes
an den gesamten Episkopat oder einen Teil der Kirche.
Von Benedikt XIV. (1740-1758) eingeführt. Sie werden nach den Anfangsworten zitiert (z.B. Redemptor hominis – Erlöser
des Menschen) und sind meist in lateinischer Sprache verfasst. Ausnahme: „Mit brennender Sorge“ von 1937 über die Situation der
Katholische Kirche in den ersten Jahren des Nationalsozialismus). Päpstliche Rundschreiben sind Ausdruck oberster Lehrgewalt des
Papstes , aber keine „unfehlbare“ Lehräusserung. Sie behandeln Fragen des Glaubens oder soziale Themen, etwa zur Welt der Arbeit
oder zum Frieden. (Dives in misericordia – über das göttliche Erbarmen; Ut unum sint – die Ökumene-Enzyklika „Damit
alle eins seien“; Laborem excercens - Über den Wert der menschlichen Arbeit (Johannes Paul II) oder Pacem in terris – Frieden
auf Erden (Johannes XXIII.) und Populorum progressio – Über den Fortschritt der Völker (Paul VI.)
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