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Lat. Bulla (Blase, Gürtelanhänger, Kapsel, das Bleisiegel, das die Schnur um die Urkunde verschloss). Päpstliche
Bullen sind gesiegelte Urkunden des Heiligen Stuhls für wichtige Rechtsakte. Der Brauch geht zurück auf die byzantinische Kanzleipraxis.
Auch weltliche Bullen wie die Goldene Bulle Karls IV. von 1356 mit dem Reichsgesetz über Königswahl und Rechte der Kurfürsten. Seit
dem 13. Jahrhundert Bezeichnung für die Urkunde allgemein. Heute rotes Wachssiegel mit Namenszug des Papstes sowie Köpfe und Namen
der Apostel Petrus und Paulus. (z.B.Bullen zur Errichtung von Diözesen und Domkapitel.)
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