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Griech. basilikos – königlich. Griechisch: basiliké stoa – Königshalle, Königshaus, Grundform rechteckig. Zunächst
Profanbau, (u.a. Thronhalle des Kaisers in Konstantinopel) aber auch Kulthaus. Nach ihrer öffentlichen Tolerierung und Gleichberechtigung
ab 311-313 n. Chr. unter Kaiser Konstatin übernehmen die Christen für ihre ersten Kirchen den im Osten gebräuchlichen Langhaus-Baustil.
Der römischen Langhausbasilika wird durch ein Querhaus vor der halbrunden Apsis eine Kreuzform verliehen. (s. St.
Peter). Dem Eingang war ein Atrium und eine Vorhalle vorgelagert, die Basilika selbst durch Säulenreihen in drei oder fünf
Schiffe eingeteilt. Christus tritt an die Stelle des Kaisers, der Thron wird durch den Altar ersetzt. Die repräsentativen Grossbauten
(Säulenbasiliken) bestehen aus der langgestreckten Säulenhalle mit zwei Seitenschiffen an den Längsseiten und hölzernem Dachstuhl
Neben Basilika maior, ausgehend von den vier römischen Hauptkirchen mit Papstaltar und Heiliger Pforte als Privileg wird
der Titel Basilika minor auch an bedeutende Kirchen ausserhalb Roms vergeben. (z.B. Altötting, Bamberg, Worms, Speyer, Maria Laach).
Ab dem 7. Jh. wird Rom-Pilgern der Besuch von sieben römischen Kirchen vorgeschrieben um, einen vollkommenen Ablass, d.h. Nachlass
aller zeitlichen Sündenstrafen zu erlangen.
Die vier Patriarchalbasiliken San Pietro in Vaticano; (Petersdom), San Giovanni in Laterano (St. Johannes im Lateran), Santa Maria
Maggiore (Gross-Sankt Marien) San Paulo fuori le Mure (St. Paul vor den Mauern), sowie San Lorenzo fuori le Mura (Sankt Lorenz vor
den Mauern) San Sebastiano ad Catacumbas (Sankt Sebatian an der Talsenke) und Santa Croce in Gerusalemme (Heilig Kreuz in Jerusalem).
Heute auf den Besuch einer Gebetsstätte reduziert.
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