zur aktuellen Nachrichtenübersicht auf www.kath.de
Weihwasser
Das stehende, leicht verderbliche
Wasser galt früher als der Sitz dämonischer
Kräfte. Deshalb wurde es vor dem Gebrauch exorziert
(durch wirkkräftige Spruchformeln von den Dämonen
befreit) und gesegnet. Dies geschieht besonders in der
Osternacht. Im Weihwasserbecken an den Türen jeder
Kirche werden so die Eintretenden an ihre Taufe erinnert,
indem sie sich mit dem Weihwasser bezeichnen. Ebenso
wurde früher die Gemeinde und der Altar mit geweihtem
Wasser besprengt. Dieser Ritus wurde nach der dabei
(außerhalb der österlichen Zeit) gesungenen
Antiphon als "Asperges" bezeichnet. Weihwasser
und Weihwasserbecken finden sich auch auf Gräbern
und in Haushalten.