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Votiv- und Weihegaben
Dies sind zumeist von Pilgern
an (Wallfahrts-) Kirchen aufgehängte Gaben zur Erflehung
von Hilfe oder als Dank dafür oder für eine
Gebetserhörung. Diese Formen gab es schon in den ältesten
Kulten, die vom Christentum übernommen wurden. Der
Brauch blieb durch alle Jahrhunderte lebendig. Besondere
Ausgestaltung erlangte er zur Barockzeit, wo zumeist
kranke und geheilte Körperteile nachgebildet wurden.
Berühmte Wallfahrtsorte besitzen ganze Sammlungen
von Votivbildern. Es werden auch einzelne Körperteile
in Wachs oder Metall aufbewahrt.