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Christusbild
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die Darstellung Christi Symbole verwandt (-> Christusmonogramm),
ab dem 3. Jahrhundert gibt es auch bildliche Darstellungen
Christi, etwa als guter Hirte. Die Bibel wurde durch
die Jahrhunderte als Motivgeber genutzt (etwa Geburt
Jesu, Wundertaten und Heilungen, Höllen- und Himmelfahrt
Christi). Das Interesse an Abbildungen Jesu nahm ständig
zu. Nach der Legende vom Abgarbild wäre Jesus sogar
für den Fürsten Abgar von Edessa (heute: Sanliufra)
gemalt worden. Später entstanden Legenden von einem
Abdruck des Gesichts Jesu auf seinem Grabtuch, das heute
in Turin verehrt wird, oder auf dem sogenannten "Schweißtuch" der
Veronika. Die lat.-griech. Bezeichnung "vere eicon" (wahres
Bildnis) wurde als "Ikone" zur Bezeichnung
des religiösen Bildes schlechthin. Hinzu kamen "nicht
durch Menschenhand gemalte" Bilder Christi. Die
Christusikone des byzantinischen Kunstbereichs lehnt
sich an den Typ des Abgarbildes an. Als das Christentum
Staatsreligion geworden war, gingen Elemente des Kaiserkultes
in das Christusbild ein. Aus dem thronenden Christus
entwickelte sich das Bild des Pantokrators, des Herrschers
des Alls, wie auch die Majestas -> Domini.
Am wichtigsten und häufigsten wurde die Darstellung
Christi am Kreuz. Nur hingewiesen werden kann auf die
vielfältigen symbolischen Darstellungen Christi,
etwa als Christus in der Kelter. Hinzugezogen wurde
Offb 14, 19f. Christus tritt die Weinkelter des allmächtigen
Gottes als Sieger über den Tod; er kann auch in
selbstgewählter Leidensübernahme selbst in
der Kelter gepreßt werden. Weitere Christussymbole
sind z.B. der -> Fisch
und das -> Lamm. |
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