Sie sind zentrale
Zeichen des christlichen Gottesdienstes. Jesus selbst hat
im Mahl, das er am Vorabend seines Todes mit seinen Jüngern
gehalten hat, das Brot und den Wein als Zeichen seiner Gegenwart
bestimmt. Wein ist insbesondere ein Zeichen des Himmels im
Unterschied zum Wasser, das in seinen verfließenden
Wellen die Vergänglichkeit symbolisiert.
Da Brot und Wein auf den Verzehr
hin gereicht werden, kommt es zur Vereinigung zwischen diesen
Gaben und dem Essenden und Trinkenden: "Ich bin das
lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von
diesem Brot ißt, wird in Ewigkeit leben.
Dieses Brot ist durch Zermahlen
der Körner, der Wein aus dem Keltern der Trauben, hervorgegangen.
Deshalb bestätigen Brot und Wein den Satz, der die Aussage
fortsetzt (Joh 6,51): "Das Brot, das ich geben werde,
ist mein Fleisch für das Leben der Welt."
Wie der Geber in seiner Gabe
präsent ist, gibt es auch keine Trennung zwischen Jesus
und den Gaben, die er nicht nur als Geschenke bezeichnet,
sondern als seinen Leib und sein Blut. |
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