Symbole&Kirchenraum

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Inhaltsverzeichnis

Achteck
Adler
Affe
Akelei
Alpha und Omega
Altar
Ambo
Amphore
Anker
Apfel
Apostel
Apostelleuchter/Apostelsäulen
Arche
Arkanthus
Auferstehung
Aura
Baldachin
Barock
Baum
Beichtstuhl
Bestiarium
Beule, Pestbeule
Brot und Wein
Chor
Christusbild
Drache
Dreifaltigkeit
Edelsteine
Ei
Ekklesia
Eucharistie
Evangelisten
Ewiges Licht
Fisch
Gabriel
Gold
Gotik
Hand
Hase
Heilige, Heiligenschein (Aura)
Herz
Himmelfahrt Jesu
Himmel
Hölle
Hungertuch
Jerusalem
Josef
Jüngstes Gericht
Kirche, Eclessia
König
Kranz
Kreuz
Kreuzweg
Krone
Lamm, Osterlamm
Löwe
Maria
Märtyrer
Majestas Domini
Mandorla

Messe, Eucharistie
Michael
Mond
Monstranz
Muschel
Neugotik-Neoromanik
Öl
Osten
Palmzweig
Paradies
Pelikan
Petrus
Pfau
Pinie
Pieta
Priester
Reliquien
Romanik
Rosenkranz
Sakramente
Schiff
Schlusssteine der Gewölbe
Schutzengel
Sonntag, Sabbat
Taberanakel
Taube
Teufel
Tiara
Tonnengewölbe
Tugenden
Tympanon
Votiv und Weihegaben
Wasser
Weihrauch
Weihwasser
Wein
Weltgericht
Wurzel Jesse
Zahlen

Apfel

Obwohl in der Versuchungsgeschichte der Bibel nur von der verbotenen Frucht des Baumes in der Mitte des Paradiesgartens die Rede ist, wird diese Frucht meist als Apfel dargestellt. Er steht für die Sexualität und damit als Symbol der Verführung wie der Fruchtbarkeit. Der Kampf um Troja beginnt damit, daß Paris der Aphrodite einen golden Apfel überreicht und damit die Rivalität der anderen Göttinnen hervorruft. Im Barock hat der Tod einen Apfel in der Hand. Der Apfel hat noch eine dritte Bedeutung. Er steht für den Kosmos, später, als die Kugelform der Erde entdeckt war, für die Erde. Er ist damit Zeichen der Herrschaft in der Hand des Jesuskindes. Der mit einem Kreuz bezeichnete „Reichsapfel“ liegt in der linken Hand des Kaisers, in de rechten hält er das Zepter. (?Ferula).
Die Kugeln am Weihnachtsbaum leiten sich von Äpfeln her. Da die Weihnachtsspiele oft mit dem Sündenfall begannen, bedeutet der Apfel am Christbaum die Erlösung vom Tod, den der Apfel gebracht hat. Allerdings hat die Sexualität notwendig den Tod im Gefolge, denn die Generation, die geboren hat, muß der nachfolgenden Generation Platz machen.

Eckhard Bieger S.J


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