Symbole&Kirchenraum

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Inhaltsverzeichnis

Achteck
Adler
Affe
Akelei
Alpha und Omega
Altar
Ambo
Amphore
Anker
Apfel
Apostel
Apostelleuchter/Apostelsäulen
Arche
Arkanthus
Auferstehung
Aura
Baldachin
Barock
Baum
Beichtstuhl
Bestiarium
Beule, Pestbeule
Brot und Wein
Chor
Christusbild
Drache
Dreifaltigkeit
Edelsteine
Ei
Ekklesia
Eucharistie
Evangelisten
Ewiges Licht
Fisch
Gabriel
Gold
Gotik
Hand
Hase
Heilige, Heiligenschein (Aura)
Herz
Himmelfahrt Jesu
Himmel
Hölle
Hungertuch
Jerusalem
Josef
Jüngstes Gericht
Kirche, Eclessia
König
Kranz
Kreuz
Kreuzweg
Krone
Lamm, Osterlamm
Löwe
Maria
Märtyrer
Majestas Domini
Mandorla

Messe, Eucharistie
Michael
Mond
Monstranz
Muschel
Neugotik-Neoromanik
Öl
Osten
Palmzweig
Paradies
Pelikan
Petrus
Pfau
Pinie
Pieta
Priester
Reliquien
Romanik
Rosenkranz
Sakramente
Schiff
Schlusssteine der Gewölbe
Schutzengel
Sonntag, Sabbat
Taberanakel
Taube
Teufel
Tiara
Tonnengewölbe
Tugenden
Tympanon
Votiv und Weihegaben
Wasser
Weihrauch
Weihwasser
Wein
Weltgericht
Wurzel Jesse
Zahlen

Ambo

Der griechische Name für Lesepult leitet sich von „Erhöhung“ ab. Der Lektor mußte zu sehen sein. Weil es erst seit wenigen Jahrzehnten eine Lautsprecheranlage gibt, mußte der Lektor allein durch seine Stimme die letzten Reihen in der Kirche erreichen. Deshalb wurde der Sprechgesang entwickelt, der die Vokale verlängert. Das Pult des Ambo wurde im Mittelalter als Adler gestaltet.
Oft führt eine Treppe zum Ambo hinauf. Auf dieser Treppe stand der Vorsänger für den Zwischengesang, weshalb dieser, meist den Psalmen entnommene Gesang „Graduale“ heißt, von lateinisch „Stufe“.
In manchen Kirchen sind zwei Lesepulte aufgestellt, eines für das Evangelium, das andere für die Lesungen aus dem Alten Testament oder den Apostelbriefen.

Eckhard Bieger S.J


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Ambo aus der Domkirche in Harlem