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Der griechische Name für
Lesepult leitet sich von „Erhöhung“ ab. Der Lektor mußte
zu sehen sein. Weil es erst seit wenigen Jahrzehnten eine Lautsprecheranlage
gibt, mußte der Lektor allein durch seine Stimme die letzten Reihen
in der Kirche erreichen. Deshalb wurde der Sprechgesang entwickelt,
der die Vokale verlängert. Das Pult des Ambo wurde im Mittelalter
als Adler gestaltet.
Oft führt eine Treppe zum Ambo hinauf. Auf dieser Treppe stand der
Vorsänger für den Zwischengesang, weshalb dieser, meist den Psalmen
entnommene Gesang „Graduale“ heißt, von lateinisch „Stufe“.
In manchen Kirchen sind zwei Lesepulte aufgestellt, eines für das
Evangelium, das andere für die Lesungen aus dem Alten Testament oder
den Apostelbriefen.
Eckhard Bieger
S.J
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Ambo aus der Domkirche in Harlem
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