Kommunionausteilung
- Die Kommunion
des Priesters und der Gläubigen wird vom Gesang zur Kommunion begleitet.
Sein Sinn besteht darin, die geistliche Gemeinschaft der Kommunizierenden
in gemeinsamem Singen zum Ausdruck zu bringen, die Herzensfreude zu
zeigen und die brüderliche Verbundenheit beim Hinzutreten zum Kommunionempfang
zu vertiefen. Sobald der Priester kommuniziert, wird der Gesang begonnen
und während der Kommunion der Gläubigen so lange fortgesetzt, wie es
passend erscheint. Er soll rechtzeitig beendet werden, wenn ein Gesang
nach der Kommunion vorgesehen ist.
- Man kann
die Antiphon aus dem Graduale Romanum - mit oder ohne Psalm - verwenden
oder die Antiphon mit Psalm aus dem Graduale Simplex oder einen anderen
passenden Gesang, der von der Bischofskonferenz approbiert ist. Der
Gesang wird vom Sängerchor allein oder vom Sängerchor beziehungsweise
Kantor mit der Gemeinde ausgeführt. Wird zum Kommuniongang nicht gesungen,
so wird der im Meßbuch angegebene Kommunionvers von den Gläubigen oder
von einer Gruppe oder vom Lektor gesprochen, notfalls vom Priester nach
seiner Kommunion, bevor er den Gläubigen den Leib des Herrn reicht.
- Wo es
angebracht erscheint, beten Priester und Gläubige nach Beendigung der
Kommunionspendung einige Zeit in Stille. Es kann auch ein Hymnus oder
Psalm oder ein anderes Loblied gesungen werden.
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