Agnus
Dei
- Das Brotbrechen
wurde von Christus beim Letzten Abendmahl vollzogen und gab in der apostolischen
Zeit der ganzen Eucharistiefeier den Namen. Das Brechen des Brotes hat
nicht nur eine praktische Bedeutung, sondern zeigt, daß wir alle in
der Kommunion von dem einen Brot des Lebens essen, das Christus ist,
und dadurch ein Leib werden (1 Kor 10, 17).
- Mischung:
Der Priester senkt einen Teil der Hostie in den Kelch.
- Agnus
Dei: Während der Brechung und Mischung wird vom Sängerchor oder vom
Kantor unter Beteiligung aller das Agnus Dei in der Regel gesungen,
sonst vernehmlich gesprochen. Diesen Ruf kann man so oft wiederholen,
bis das Brotbrechen beendet ist. Der letzte Ruf schließt mit den Worten
"Gib uns deinen Frieden".
- Um den
Leib und das Blut Christi fruchtbringend zu empfangen, bereitet sich
der Priester in stillem Gebet darauf vor. Auch die Gläubigen sollen
in Stille beten.
- Der Priester
zeigt den Gläubigen das eucharistische Brot, das sie in der Kommunion
empfangen, und lädt sie zum Mahl des Herrn ein. Gemeinsam mit ihnen
bringt er mit Worten des Evangeliums die Gesinnung der Demut zum Ausdruck.
- Es ist
wünschenswert, daß für die Kommunion der Gläubigen die Hostien möglichst
in jeder Messe konsekriert werden; bei den vorgesehenen Gelegenheiten
sollen die Gläubigen nach Möglichkeit die Kelchkommunion empfangen.
Dadurch wird die Teilnahme am Opfer, das gefeiert wird, auch im Zeichen
besser sichtbar.
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Foto: B. Rosskothen
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