Teile   der Messfeier
 
 
ERÖFFNUNG
[Einzug]
[Begrüßung]
[Schuldbekenntnis]
[Kyrie]
[Gloria]
[Tagesgebet]
WORTGOTTESDIENST
[Lesungen]
[Halleluja]
[Evangelium]
[Predigt]
[Credo]
[Fürbitten]
EUCHARISTIEFEIER
[Gabenbereitung]
[Präfation]
[Sanktus]
[Hochgebet]
[Vater unser]
[Friedensgruß]
[Agnus Dei]
[Kommunion]
[Schlußgebet]
ABSCHLUSS
[Segen]
[Entlassung]
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Das Tagesgebet

Anschließend lädt der Priester die Gemeinde zum Gebet ein, in einer kurzen gemeinsamen Stille soll sich jeder auf die Gegenwart Gottes besinnen und sein eigenes Gebet im Herzen formen. Dann betet der Priester das Tagesgebet (das auch "Kollekte" - zusammenfassendes Gebet - genannt wird). Dabei wird die Eigenart der Feier zum Ausdruck gebracht. Das Gebet des Priesters richtet sich durch den Sohn im Heiligen Geist an Gott den Vater.

Die Gemeinde schließt sich dem Gebet an, macht es sich zu eigen und gibt in der Akklamation "Amen" ihre Zustimmung.

In jeder Meßfeier wird nur ein einziges Tagesgebet gesprochen; das gilt auch für das Gabengebet und das Schlußgebet.

Das Tagesgebet endet mit dem längeren Schluß, und zwar:

  • Wenn es an den Vater gerichtet ist: "Darum bitten wir durch (ihn,) Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit";
  • wenn es an den Vater gerichtet ist, zum Schluß aber der Sohn genannt wird: "der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit"-,
  • wenn es an den Sohn gerichtet ist: "der du in der Einheit des Heiligen Geistes mit Gott dem Vater lebst und herrschst in alle Ewigkeit."
Gabengebet und Schlußgebet enden immer mit dem kürzeren Schluß, und zwar:
  • wenn sie an den Vater gerichtet sind: "Darum bitten wir durch (ihn,) Christus, unseren Herrn" -.
  • wenn sie an den Vater gerichtet sind, zum Schluß aber der Sohn genannt wird: "der lebt und herrscht in alle Ewigkeit" -,
  • wenn sie an den Sohn gerichtet sind: "der du lebst und herrschst in alle Ewigkeit."

HTML-Satz: 1995 Jouaux