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Das
Tagesgebet
Anschließend
lädt der Priester die Gemeinde zum Gebet ein, in einer kurzen gemeinsamen
Stille soll sich jeder auf die Gegenwart Gottes besinnen und sein eigenes
Gebet im Herzen formen. Dann betet der Priester das Tagesgebet (das auch
"Kollekte" - zusammenfassendes Gebet - genannt wird). Dabei wird die Eigenart
der Feier zum Ausdruck gebracht. Das Gebet des Priesters richtet sich
durch den Sohn im Heiligen Geist an Gott den Vater.
Die Gemeinde
schließt sich dem Gebet an, macht es sich zu eigen und gibt in der Akklamation
"Amen" ihre Zustimmung.
In jeder
Meßfeier wird nur ein einziges Tagesgebet gesprochen; das gilt auch für
das Gabengebet und das Schlußgebet.
Das Tagesgebet
endet mit dem längeren Schluß, und zwar:
- Wenn es
an den Vater gerichtet ist: "Darum bitten wir durch (ihn,) Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen
Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit";
- wenn es
an den Vater gerichtet ist, zum Schluß aber der Sohn genannt wird: "der
in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle
Ewigkeit"-,
- wenn es
an den Sohn gerichtet ist: "der du in der Einheit des Heiligen Geistes
mit Gott dem Vater lebst und herrschst in alle Ewigkeit."
Gabengebet und
Schlußgebet enden immer mit dem kürzeren Schluß, und zwar:
- wenn sie
an den Vater gerichtet sind: "Darum bitten wir durch (ihn,) Christus,
unseren Herrn" -.
- wenn sie
an den Vater gerichtet sind, zum Schluß aber der Sohn genannt wird:
"der lebt und herrscht in alle Ewigkeit" -,
- wenn sie
an den Sohn gerichtet sind: "der du lebst und herrschst in alle Ewigkeit."
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