Jede
Gruppe gerät zwangsläufig in Situationen, in
der persönliche Konflikte die sachliche Arbeit und
das friedliche Miteinander in Frage stellen. Besonders
dann, wenn es um etwas geht, wenn die Mitglieder der Gruppe
engagiert und aktiv sind. Nach ersten Erfahrungen der Zusammenarbeit
in der Strukturierungsphase gerät
ein Team oder eine Gruppe in die Machtkampfphase, in der
die Gruppe aushandelt, wer Einfluß ausüben kann,
wie Entscheidungen zustande kommen, welche Regeln und Normen
bestimmend sind.
Machtkampfphasen
sind für die TeilnehmerInnen wir für die Leitung
bedrohlich. Man hat Angst, die Energien nicht bändigen
zu können und die Situation noch zu verschärfen.
Die Leitung der Gruppe hat daher in der Machtkampfphase
eine wichtige, aktive Aufgabe. Sie kann dafür sorgen,
dass die Konflikte und Spannungen bearbeitet werden. Sie
kann das selbst übernehmen oder einen Moderator von
außen einsetzen. Reagiert Leitung nicht, verliert
die Gruppe ihre Energie, sie kann auseinander brechen oder
es setzen sich die stärksten Mächte durch. Leitungskräfte
haben daher die Aufgabe, Gruppen, Gremien und Teams durch
die Machtkampfphasen zu begleiten. Damit das gut gelingt,
sollte in der Eingangspahse, wenn nsich noch kein Konfliktpotential
aufgebuat hat, vereinbart werdne, wie man im Konfliktfall
vorgehen will. Lietung brauch die Kompetenz zur Moderation von
Konflikten und auch die Fähigkeit, Konflikte zu bearbeiten,
in die sie selbt verwickelt ist, ohne den Konflikt zu verschärfen.
Buchtipp:
Hinter Konflikten stecken Energien |
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