Teilnehmerorientiert
ist eine Veranstaltung, in der die KursteilnehmerInnen
selbst ihre Lernwünsche einbringen und die Kursleitung daraus
ihren Auftrag ableitet, nämlich die Inhalte methodisch
so zu bearbeiten, dass die Teilnehmer ihre Lernwünsche
realisieren können. Teilnehmerorientierung ist für
die Kurse und Seminare geboten, die nicht mit einer Prüfung
abgeschlossen werden. Die Dienstleistung besteht darin,
dass die TeilnehmerInnen ihre Fragen z. B. in Bezug auf
die Erziehung ihrer Kinder die Nutzung des PC, der Erstellung
einer Steuererklärung u.a. nicht nur theoretisch erklärt
bekommen, sondern das Seminar so verlassen, daß sie
die Probleme im Alltag lösen können.
In
einer gegenseitigen Erwartungsabklärung zu Veranstaltungsbeginn
bestimmen die TeilnehmerInnen auf Grundlage ihrer bisherigen
Erfahrungen, was sie in der Veranstaltung lernen möchten.
Die Leitung gibt hierzu eine Orientierung, welche der Fragen
tatsächlich bearbeitet werden können. Sie sollten
im Einklang mit den in der Kursausschreibung formulierten
und mit dem Veranstalter vereinbarten Lernzielen stehen.
Im
Verlauf der teilnehmerorientierten Veranstaltung hält
Leitung die aktuelle Ausgangssituation der Teilnehmenden
im Blick, formuliert Gesprächsbeiträge aus deren
Sicht und unterstützt die TeilnehmerInnen dabei, sich
Lerninhalte aktiv anzueignen. Kompetenz der Kursleitung
ist nicht nur die inhaltliche Beantwortung von Fragen,
sondern eine didaktische,
nämlich die Methoden einzusetzen, mit denen sich die
TeilnehmerInnen ihre Lernwünsche erarbeiten können.
Buchtipp
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