Lernen
in der Bildungsarbeit geschieht prozesshaft durch Auswerten
von Erfahrungen, das Anbinden neuer Lerninhalte an bisherige
Kompetenzen, durch Austausch und Auseinandersetzung über
neue Inhalte. Lernen als Prozess zielt auf eine Kompetenz,
z. B. besser mit der Trotzphase der Kinder umzugehen, ein
Computerprogramm am Arbeitsplatz einzusetzen, eine politische
Fragestellung beurteilen zu können.
Der Erfolg hängt
ab von der aktuellen Lernmotivation, vom Aufbau des Lernprozesses,
von der Methodenauswahl, um die Lerninhalte optimal bearbeiten
zu können. Der Lernprozess in einer Gruppe ist beeinflusst
von der Interaktion der Gruppenmitglieder, er ruht auf
dem Beziehungsprozess in der Gruppe.
Die
Leitung von Fortbildungsveranstaltungen unterstützt
den Lernprozess der TeilnehmerInnen durch einen teilnehmerorientierten
didaktischen Veranstaltungsaufbau.
Faktoren,
die den Lernprozess positiv unterstützen können,
sind Methodenwechsel, Feedback und Reflexionsphasen, die
Ansprache unterschiedlicher Lerntypen (visuell, auditiv,
etc.), ein mehrteiliger Veranstaltungsaufbau sowie das
Anbinden der Lerninhalte an die eigene Praxis (Transfer).
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