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Rüdesheim-Eibingen – Benediktinerinnenabtei St. Hildegard

Adresse: D-65385 Rüdesheim-Eibingen.
Tel. 06722 / 4990, Fax 06722 / 499185.

 Anfahrt  Bahnstation Rüdesheim am Rhein.
Mit dem Pkw: Autobahn Frankfurt – Wiesbaden oder B 42 Koblenz – Rüdesheim.

 Geschichte  Die Abtei St. Hildegard wurde erst 1900 gegründet, aber ihre geschichtlichen Wurzeln reichen bis ins 12. Jh. zurück und knüpfen an die Klostertradition der hl. Hildegard von Bingen an, deren benediktinische Lebensordnung auch das Leben der heutigen Gemeinschaft prägt. Während des Zweiten Weltkriegs war die Abtei von der Gestapo beschlagnahmt, die Nonnen wurden ausgewiesen. Am 2. Juli 1945 kehrte die Gemeinschaft in ihre Abtei zurück. Im Jahr 1988 besiedelten 10 Schwestern der Abtei St. Hildegard die ehemalige Zisterzienserabtei Marienrode bei Hildesheim neu und nahmen damit die alte Tradition von Klostergründungen wieder auf.

 Sehenswürdigkeiten  Neoromanische Klosteranlage in den Weinbergen oberhalb der Rheinstadt Rüdesheim; Klosterkirche, ausgemalt im Stil der Beuroner Kunstschule.

 Unterkunft  In begrenztem Umfang im Haus; sonst in benachbarten Einrichtungen oder in privaten Unterkünften am Ort.

 Gottesdienste  So: 6.00 Laudes; 8.15 Terz und Hochamt; 12.00 Sext; 13.20 Non; 17.30 Vesper; 19.20 Komplet/Vigilien; Wo: 5.30 Laudes; 7.30 Terz und Hochamt; 11.30 Sext; 13.20 Non; 17.30 Vesper; 19.20 Komplet/Vigilien.

 Mitglieder  56.

 Tätigkeiten  Weinbau; Buch- und Kunsthandlung; Dinkel- und Likörverkauf; Goldschmiede, Kerzen- und Ikonenwerkstatt, Restaurierungswerkstatt für kirchliche Archivalien.

 Angebote  Einzel- und Gruppenexerzitien, geistliche Begleitung, Vorträge, Gruppengespräche.

 Literatur  Benediktinerinnenabtei St. Hildegard, Rüdesheim/ Eibingen, Verlag Schnell & Steiner, München.