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Rüdesheim-Eibingen – Benediktinerinnenabtei St. Hildegard
Adresse: D-65385 Rüdesheim-Eibingen. Anfahrt Bahnstation Rüdesheim am Rhein. Geschichte Die Abtei St. Hildegard wurde erst 1900 gegründet, aber ihre geschichtlichen Wurzeln reichen bis ins 12. Jh. zurück und knüpfen an die Klostertradition der hl. Hildegard von Bingen an, deren benediktinische Lebensordnung auch das Leben der heutigen Gemeinschaft prägt. Während des Zweiten Weltkriegs war die Abtei von der Gestapo beschlagnahmt, die Nonnen wurden ausgewiesen. Am 2. Juli 1945 kehrte die Gemeinschaft in ihre Abtei zurück. Im Jahr 1988 besiedelten 10 Schwestern der Abtei St. Hildegard die ehemalige Zisterzienserabtei Marienrode bei Hildesheim neu und nahmen damit die alte Tradition von Klostergründungen wieder auf. Sehenswürdigkeiten Neoromanische Klosteranlage in den Weinbergen oberhalb der Rheinstadt Rüdesheim; Klosterkirche, ausgemalt im Stil der Beuroner Kunstschule. Unterkunft In begrenztem Umfang im Haus; sonst in benachbarten Einrichtungen oder in privaten Unterkünften am Ort. Gottesdienste So: 6.00 Laudes; 8.15 Terz und Hochamt; 12.00 Sext; 13.20 Non; 17.30 Vesper; 19.20 Komplet/Vigilien; Wo: 5.30 Laudes; 7.30 Terz und Hochamt; 11.30 Sext; 13.20 Non; 17.30 Vesper; 19.20 Komplet/Vigilien. Mitglieder 56. Tätigkeiten Weinbau; Buch- und Kunsthandlung; Dinkel- und Likörverkauf; Goldschmiede, Kerzen- und Ikonenwerkstatt, Restaurierungswerkstatt für kirchliche Archivalien. Angebote Einzel- und Gruppenexerzitien, geistliche Begleitung, Vorträge, Gruppengespräche. Literatur Benediktinerinnenabtei St. Hildegard, Rüdesheim/ Eibingen, Verlag Schnell & Steiner, München. |