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Maria Laach – Benediktinerabtei

 

Adresse: D-56653 Maria Laach.
Tel. 02652 / 590, Fax 02652 / 59359.
E-Mail: abtei@maria-laach.de

Internet: www.maria-laach.de

 Anfahrt  Bahnstation Andernach (Strecke Frankfurt – Köln), von dort aus mit dem Bus.
Mit dem Pkw: A 61 Ludwigshafen – Krefeld, Ausfahrt Mendig.

 Geschichte  Das Kloster wurde 1093 vom Pfalzgrafen Heinrich II. von Laach gegründet. Die Besiedlung der Abtei geschah durch Mönche von Affligem in Brabant, besonders unter dem ersten Abt Gilbert (1127–1156). Die Mönche lebten unter den Gewohnheiten von Cluny, bis sie 1474 der Bursfelder Union beitraten. Weihe der Abteikirche unter dem zweiten Abt, Fulbert, 1156. Aufhebung der Abtei 1802, seit 1815 Eigentum des preußischen Staates, seit 1822 in Privatbesitz bis 1862. Dann von den Jesuiten erworben, die dort ihr Collegium maximum errichteten (bis 1873). 1892 Wiederbesiedlung durch Mönche der Beuroner Kongregation. Rückerstattung der Kirche seitens des preußischen Staates 1924. Durch Ildefons Herwegen (Abt 1913 bis 1946) Zentrum der liturgischen Erneuerung, der Liturgiewissenschaft, der Akademikerseelsorge.

 Sehenswürdigkeiten  Vor allem die Abteikirche mit Hochgrab des Stifters (erste Hälfte 13. Jh.), Altarbaldachin aus der gleichen Zeit, Krypta, spätgotische Fresken.

 Unterkunft  Gastflügel der Abtei vor allem für Exerzitien und Zielgruppenseelsorge; Seehotel für Feriengäste.

 Gottesdienste   Wo 5.30 Morgenhore; 7.30 Konventamt; 11.45 Tageshore; So 7.15 Volksmesse; 9.00 Konventamt; 11.00 Volksmesse; 14.30 Tageshore; So, Wo 17.30 Vesper; 19.45 Komplet.

 Mitglieder  65.

 Tätigkeiten  Kunstwerkstätten, Kunstverlag, Naturkundemuseum, Gutsbetrieb mit Rindviehzucht.

 Literatur  Drutmar Cremer/Gabriele Steinicke/Bernd Steinicke, Maria Laach. Münster und Mönche am See, Bildband, Lahn Verlag, Limburg 1989.