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| Dr. Max Hopfner, Ökumenereferent der Diözese Regensburg, bei der Unterzeichnung der gemeinsam formulierten Richtlinien |
14.07.2003/Regensburg
Gemeinsam Zeugnis geben / AcK-Regensburg neu gegründet
REGENSBURG - Die Anfänge der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) liegen in einer Missionskonferenz in Edinburgh im Jahr 1910. Seit 1974 besteht diese mittlerweile weltweit aktive ökumenische Bewegung auch in Bayern. Jetzt haben sich in Regensburg Vertreter der altkatholischen, der evangelisch-lutherischen und der evangelisch-methodistischen Kirche, der Mennonitengemeinde sowie der römisch-katholischen und der rumänisch-orthodoxen Kirche zu einer Stadt-AcK zusammengeschlossen, um verstärkt gemeinsam ein Zeugnis für Christus und den christlichen Glauben abzulegen.
Mit einer Andachtsfeier und einem Festakt im Ostkirchlichen Institut Regensburg besiegelte die neu gegründete Ack ihre künftige Zusammenarbeit.
Den Abschluss des Festakts zur Konstituierung der AcK Regensburg bildete die Unterzeichnung der gemeinsam formulierten Richtlinien. Ihre Aufgabe sieht die AcK Regensburg im gegenseitigen Kennenlernen, der gegenseitigen Information, dem gemeinsamen Handeln und dem Zeugnis im Gebet und im geschwisterlichen Dienst, im Abbau von Vorurteilen und Konflikten. Gemeinsame Gottesdienste und Feste sollen hierbei die christliche Einheit ebenso fördern wie etwa auch Aktivitäten im Rahmen der Erwachsenenbildung und Jugendarbeit oder auch Bibelkreise.
„Ziel aller Ökumene ist Christus selber“, so Domkapitular Prälat Max Hopfner in seinen einleitenden Worten zur Andachtsfeier in der St.-Matthias-Kirche des Ostkirchlichen Instituts Regensburg, die Mitglieder verschiedener christlicher Konfessionen der Domstadt zusammen gestalteten. Ökumenisches Bestreben solle es sein, „die Wahrheit in Liebe zu suchen“. Die Regensburger AcK-Gründung sei Ausdruck dafür, dass man sich gesandt wisse, gemeinsam Zeugnis für Christus zu geben.
Mit Regensburg gebe es nunmehr 14 bayerische Verbände der AcK, freute sich die Geschäftsführerin der AcK Bayern, Elisabeth Dieckmann, beim Festakt zur Unterzeichnung der Richtlinien der neuen Stadt-AcK. Die Neugründung der AcK Regensburg wertete sie „als weiteren Schritt auf dem Weg der Ökumene“. In der Arbeitsgemeinschaft werde gleichberechtigt auf der Basis gemeinsamer und verbindlicher Richtlinien zusammengearbeitet, stellte Dieckmann dabei heraus.
Jakob Schötz presse@bistum-regensburg.de
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