Das Bistum in Zahlen

Passau

Bistumspatrone Valentin, Maximilian und Br. Konrad v. Parzham
Bischof: Dr. Franz Xaver Eder
geb.: 04.11.1925
Bischofsweihe: 16.07.1977
Weihbischof: ---
Größe (qkm)5.442
Einwohnerca. 600.000
davon Katholiken (%)89,8%
aktive Geistliche296
Geistliche im Ruhestand123
Ständige Diakone8
Ordensfrauenca. 960
Ordensmännerca. 165
Ausländerseelsorger1
Missionare90
Pastoralreferent(inn)en59
Gemeindereferent(inn)en39
Katholische Schulen in freier Trägerschaft19
Kindergärten und horte182
Katholische Verbände36
Seelsorgsstellen (Pfarrgemeinden und kategoriale Seelsorge)306
Ambulante Alten- und Krankenpflegestationen8
Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen8

Soziale Einrichtungen des Diözesan-Caritasverbandes:

Kreis-Caritasverbände8
Sozialstationen15
Altenheime19
Altenbetreuungszentren1
Wohnheime/Werkstätten für Behinderte11
Sonderschulen4
Beratungsstelle für pädagogische Frühförderung4
Beratungs- und Begegnungsstätten für Frauen2
Psycho-soziale Beratungsstelle5

Pastoralsynode, Pastoralgespräch oder vergleichbare Veranstaltung in den letzten Jahren

Die Diözese zählt zu den kleineren Bistümern in Deutschland und ist ein überschaubares, homogen strukturiertes soziales Gebilde. Rund eine halbe Million Katholiken bilden in dem Gebiet vom Wallfahrtsort Altötting über das niederbayerische Hügelland bis hinein in den Bayerischen Wald, eine relativ geschlossene katholische Bevölkerung. Zugleich wird aber der Austausch mit den evangelischen Christen großgeschrieben. So entstand in Bad Griesbach das erste ökumenische Kirchenzentrum in Bayern.
Mit dem Aufbruch in Osteuropa hat sich ein reger Kontakt zur Nachbardiözese Budweis entfaltet. Enge Verbindungen bestehen hinunter nach Ungarn, zur Diözese Veszprem. Die weltumspannende Einheit der Kirche ist fest im Bewußtsein der Katholiken. Seit langem wirken Missionare und Schwestern aus dem Bistum Passau in aller Welt.
Vielerorts sind kirchliches und gesellschaftliches Leben noch immer tief miteinander verwurzelt. Obwohl sich die Gesellschaft unserer Tage tiefgreifend verändert hat, und das Verhältnis zur Kirche bei manchen lockerer und distanzierter geworden ist, besuchen noch 28% der Katholiken am Sonntag die Gottesdienste. Bei aller Sorge ist zu bedenken: Wo gibt es in der heutigen Welt noch eine Gemeinschaft, eine gesellschaftliche Gruppierung, bei der die Mitglieder sich wöchentlich freiwillig mit über einem Viertel ihrer Mitglieder treffen, um miteinander das zu tun, was ihrem innersten Sinn von Gemeinschaft entspricht?
Das Bistum Passau schaut seit seiner Errichtung auf eine mehr als 1250jährige Geschichte zurück und im Blick auf die Christen, die hier leben, darf man zuversichtlich sein, daß die Kirche von Passau jung und kraftvoll genug ist, um auch im anbrechenden 3. Jahrtausend den Menschen aus dem Glauben heraus wirksam zu dienen.
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