Das Bistum in Zahlen |
Aachen |
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| Bistumspatron(in) | Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria | |
| (Erz-)bischof: | Dr. theol. Heinrich Mussinghoff geb.: 29.10.1940 Bischofsweihe: 11.02.1995 | |
| Weihbischöfe: | Dr. phil. Gerd Dicke Karl Reger | |
| Größe (qkm) | 3.937,44 | |
| Einwohner | 1.975.000 | |
| davon Katholiken (%) | 65% | |
| aktive Geistliche | 597 | |
| Geistliche im Ruhestand | 125 | |
| Ständige Diakone | 52 | |
| Ordensfrauen | 1.574 | |
| Ordensmänner | 318 | |
| Ausländerseelsorger | 12 | |
| Missionare | 4 | |
| Pastoralreferent(inn)en | 106 | |
| Gemeindereferent(inn)en | 176 | |
| Katholische Schulen in freier Trägerschaft | 29 | |
| Kindergärten und horte | 362 | |
| Katholische Verbände | 60 | |
| Seelsorgsstellen (Pfarrgemeinden und kategoriale Seelsorge) | 549 | |
| Lektoren und Kommunionhelfer | werden nicht erfaßt | |
| Altenclubs | 72 | |
| Ambulante Krankenstationen | 42 | |
| Krankenhäuser in kirchlicher Trägerschaft | 28 | |
| Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen | 5 | |
Soziale Einrichtungen des Diözesan-Caritasverbandes: |
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| Caritassekretariate (Regionale Caritasverbände) | 7 | |
| Heime für Altenhilfe | 82 | |
| Einrichtungen für Behindertenhilfe | 33 | |
| Heime für Nichtseßhafte | 4 | |
| Heime für Jugendhilfe | 27 | |
| Beratungsstätten für Frauen in Not- und Konfliktsituationen | 13 | |
| Erziehungsberatungsstellen | 11 | |
| Psycho-soziale Dienste für Suchtkranke und psychisch Kranke | 9 | |
Weitere soziale Einrichtungen des Diözesan-Caritasverbandes: |
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| Sozialdienste Kath. Männer und Frauen | 28 | |
| Sozialdienste im Krankenhaus | 14 | |
| Bahnhofsmissionen | 2 | |
| Beratungsstellen für Ausländer, Auswanderer, Umsiedler, Aussiedler | 12 | |
| sozial-pädagogische Familien-Hilfe | 9 | |
| mobile, soziale Hilfe | 12 | |
| Betreuungsvereine | 12 | |
| sonstige Einrichtungen | 6 | |
Pastoralsynode, Pastoralgespräch oder vergleichbare Veranstaltung in den letzten Jahren |
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| In der Diözese Aachen wird es 1996 einen Bistumstag "Weggemeinschaft - Bilanz und Perspektiven" geben, der im Frühjahr (19. April bis 21. April) Bilanz ziehen und im Herbst (8. November bis 10. November) Perspektiven für die Pastoral formulieren soll. Der Prozeß Weggemeinschaft geht zurück auf den Fastenhirtenbrief von Bischof Klaus Hemmerle, in dem dieser 1989 mit den Christen in der Diözese Aachen einen Dialog über den zukünftigen Weg der Kirche im Bistum Aachen eröffnete. In seinem letzten Fastenhirtenbrief 1994 regte Bischof Hemmerle an, nach fünf Jahren gemeinsam Bilanz zu ziehen und Perspektiven für die weitere Entwicklung zu gewinnen. Dieses wichtige Anliegen für eine situationsgemäße Erneuerung der Pastoral nahm Bischof Heinrich Mussinghoff nach dem Tod seines Vorgängers auf und führte es in dessen Sinn fort. | ||
Besondere Probleme und Aufgaben |
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In zwei sozialpolitischen Brennpunkten sieht sich die Kirche von Aachen herausgefordert, vom Standpunkt
der katholischen Soziallehre aus an Problemlösungen mitzuarbeiten. Durch die bereits erfolgte
Stillegung der Zeche "Emil Mayrisch" in Alsdorf und die bevorstehende Stillegung von
"Sophia Jacoba" ist die Region Aachen von einem tiefgreifenden Strukturwandel betroffen, der die
bundesweit festzustellende Tendenz einer zunehmenden Langzeitarbeitslosigkeit weiter
verstärkt. Der "Runde Tisch", eingerichtet durch eine Initiative des
verstorbenen Bischofs Hemmerle und fortgeführt von Bischof Mussinghoff, bringt regelmäßig
Vertreter der Arbeitnehmer und Unternehmer, Sozialverbände und Kirchen sowie Kammern zusammen,
um im Prozeß des wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandels
Partei für die Benachteiligten zu ergreifen.
Im Zusammenhang mit dem Braunkohlentageabbau Garzweiler II hat das Bistum Aachen in einem
Positionspapier festgestellt, daß der geplante Braunkohlentageabbau
für die betroffenen Menschen der jetzigen und folgenden Generation
eine gefährliche Hypothek mit unzumutbaren Belastungen ist. Derartige Eingriffe in die Natur
bringen Probleme mit sich, deren Lösung nicht schlüssig nachgewiesen werden kann. Die
soziologischen und kulturellen Bindungen der Betroffenen werden zerstört. Das sind im Kern die
Gründe, die die Umsiedlungsmaßnahmen als nicht sozialverträglich qualifizieren.
Das Bistum beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Abbaggerungs- und
Umsiedlungsproblematik und hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen:* Es gibt einen Beauftragten für Umsiedlungsfragen. | ||
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