of KRA - Veranstaltungen

057
Feb 2016


Regietheater
in Bayreuth

Von Wieland Wagner
bis Hans Neuenfels


Dozent
Prof. Dr. Jürgen Schläder
Professor em.
für Theaterwissenschaft
Ludwig-Maximilians-Universität München


Leitung
Rainer Nellessen


2 Termine
Fr 19 Feb
16-19 Uhr
Sa 20 Feb
15-18 Uhr


Ort
Karl Rahner Akademie


Gebühr
€ 24 / 13,50
bei Voranmeldung
€ 21 / 12

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Schon ›Neu-Bayreuth‹, der Wiederbeginn der Bayreuther Festspiele 1951 unter der künstlerischen Leitung von Wieland Wagner, bot im modernen Sinne Regietheater.
Wieland Wagner entwickelte eine ausgefeilte Interpretationstheorie, nach der er auf der Grundlage der Partitur eine subjektive und individuelle Deutung auch der Werke seines Großvaters Richard Wagner vornahm. Seitdem boten die Bayreuther Festspiele immer wieder herausragende Beispiele für avanciertes Regietheater.
Die verschiedenen Stadien der szenischen Interpretation werden exemplarisch vorgestellt und diskutiert anhand von Wieland Wagners Konzept, am sogenannten ›Jahrhundert-Ring‹ von Patrice Chéreau (1976), an der inzwischen legendären »Tristan«-Inszenierung von Heiner Müller (1993) und an der aktuellen »Lohengrin«-Inszenierung von Hans Neuenfels (2014).



Abb.
Richard Wagner
»Die Walküre«
Regie
Wieland Wagner