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Regionale Küche

 

Ein Kochbuch geht in die zweite Runde
2005 kam das erste Kochbuch des Ludwig-Windthorst-Hauses heraus, das die Rezepte enthielt, die sich in unserer saisonal-regionalen Küche bewährt haben. Die positive Resonanz und die Experimentierfreude des Küchenteams haben dazu geführt, dass nun ein zweites Kochbuch entstanden ist .Somit kann es Ihnen auch weiterhin zu Hause gelingen, neue Rezepte nachzukochen und die Idee der regional-saisonalen Küche zu Hause umzusetzen. Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und Guten Appetit!

Bestellung Kochbuch I und II hier

 

Regionale, saisonale Küche
Unsere Küche verwendet, soweit möglich, regionale und saisonale Produkte. Der regionale Einkauf hat positive Auswirkung auf die Wirtschaftskraft einer Region, weil die regionale Landwirtschaft, der regionale Einzelhandel, das regionale Handwerk gestärkt werden. Der regionale Einkauf hat soziale Auswirkungen, indem Arbeitsplatzmöglichkeiten vor Ort unterstützt, erhalten oder gefördert werden. Regionaler Einkauf erhält die bäuerliche Kulturlandschaft. Der regionale Einkauf bedeutet kurze Transportwege, weniger Verpackungsmüll und entlastet so aktiv die Umwelt. Der regionale Einkauf bedeutet schließlich, Produkte der jeweiligen Jahreszeit zu verarbeiten. Die Produkte aus der Region sind frisch oder kommen aus der Frischlagerhaltung. Durch die Nähe zum Erzeuger kann man nach Qualität und Produktionsmethoden fragen. Angesichts zahlreicher Krisen im Lebensmittelsektor schafft der Kontakt zu Anbietern aus unmittelbarer Nähe wieder neues Vertrauen zwischen Erzeuger und Abnehmer/innen.

... auch in Zukunft gut essen

Wie alles begann ...
Mit Beginn der Fastenzeit 2002 startete das Ludwig-Windthorst-Haus zusammen mit anderen Bildungshäusern des Bistums Osnabrück die Aktion „7 Wochen regional“. Aus den sieben Wochen sind inzwischen viele Jahre geworden. Schnell wurde allen Beteiligten im Hause klar, dass die Idee, die dahinter stand, es wert war, weiter verfolgt zu werden. Und so haben wir nach und nach die regional-saisonale Küche im LWH umgesetzt.

Die Idee ...
Als katholisches Bildungshaus leitete uns die Idee der Schöpfungsverantwortung und das Prinzip des nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen unserer Umwelt. Viele Lebensmittel kommen mittlerweile aus aller Welt und werden das ganze Jahr über angeboten. Dies hat Konsequenzen für Länder der sogenannten „Dritten Welt“, deren fruchtbare Böden nicht zur Versorgung der dortigen Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln genutzt werden. Darüber hinaus kostet der Transport der Nahrungsmittel erhebliche Mengen an Energie.

Gute Gründe für eine saisonal-regionale Küche ...
Mit der Entscheidung, regional-saisonale Produkte zu verarbeiten, stärken wir sowohl die regionale Landwirtschaft und den Einzelhandel. Somit werden Arbeitsplätze vor Ort unterstützt, erhalten oder gefördert. Gleichzeitig tragen wir dazu bei, die bäuerliche Kulturlandschaft gerade hier im Emsland zu erhalten. Regional-saisonaler Einkauf ist auch ein aktiver Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. Durch kurze Transportwege und weniger Verpackungsmüll entlasten wir aktiv die Umwelt. Ein entscheidender Grund für den regional-saisonalen Einkauf ist nicht zuletzt die eigene Gesundheit. Saisonale Produkte bestechen durch ihre Qualität und Frische. Sie versorgen uns optimal zur jeweiligen Jahreszeit mit den Vitaminen und Nährstoffen, die wir genau dann benötigen und gut gebrauchen können.

Gute Gründe für den regionalen Einkauf sind:
Unterstützung der Menschen in der Region
Regionaler Einkauf hat positive Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft einer Region, weil die regionale Landwirtschaft, der regionale Einzelhandel, das regionale Handwerk gestärkt werden.

Soziale und kulturelle Auswirkungen
Regionaler Einkauf hat soziale Auswirkungen, indem Arbeitsplatzmöglichkeiten vor Ort unterstützt, erhalten oder gefördert werden. Regionaler Einkauf erhält die bäuerliche Kulturlandschaft.

Schöpfung bewahren
Regionaler Einkauf bedeutet kurze Transportwege, weniger Verpackungsmüll und entlastet so aktiv die Umwelt.

Qualität und Frische
Regionaler Einkauf bedeutet, Produkte der jeweiligen Jahreszeit zu verarbeiten. Die Produkte aus der Region sind frisch oder kommen aus der Frischlagerhaltung. Durch die Nähe zum Erzeuger kann man nach Qualität und Produktionsmethoden fragen. Angesichts zahlreicher Krisen im Lebensmittelsektor schafft der Kontakt zu Anbietern aus unmittelbarer Nähe wieder neues Vertrauen zwischen Erzeuger und Abnehmer.

Gute Gründe für den den fairen Handel:
Manche Produkte (z.B. Kaffee, Tee, Reis und Bananen) werden über fairen Handeln bezogen.

Fairer Handel bietet gerechtere Handelsbedingungen in und mit den Ländern, in
denen Produkte hergestellt werden.

Fairer Handel verbessert die Situation der Bauern vor Ort dadurch, dass die
Produkte von Genossenschaften mit garantiertem Mindestpreis und langfristigen Abnahmeverträgen aufgekauft werden. Eine Abhängigkeit des Bauern von den großen Weltkonzernen, die die Preise diktieren, wird vermieden.

Fairer Handel ermöglicht durch Projektzuschläge Kleinbauernförderung und bessere Existenzgrundlagen.

Unsere Lieferanten sind:
Bäckerei Wintering, Lingen - Biene, liefert Brot und Brötchen
Schlachterei Grüner, Lingen – Bramsche, liefert Fleisch
Bauernhof Hofschröer, Lingen – Holthausen, liefert Eier
Firma Brinker, Osterbrock, liefert Kartoffeln
Kaffeerösterei Niehoffs, Gronau – Epe, liefert Transfair Kaffee
Rewe, liefert u.a. Apfelsaft
Schröeter-Wielage, Bawinkel, liefert Spargel und Erdbeeren

Frischkornmüsli und Salate sowie alle anderen Speisen aus eigener Herstellung