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Rolle des Staates in der sozialen Marktwirtschaft

Vortragsreihe „Wirtschaftspolitik in der Sozialen Marktwirtschaft“
Akademieabend

Die soziale Marktwirtschaft bezeichnet die Wirtschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Sie baut auf Elementen der freien Marktwirtschaft auf mit einer starken ordnungspolitischen Prägung. Der Staat sichert den rechtlichen Rahmen, innerhalb dessen sich das wirtschaftliche Handeln abspielen kann. Die soziale Marktwirtschaft beansprucht, die Vorteile einer freien Marktwirtschaft zu verwirklichen, gleichzeitig
aber deren Nachteile zu vermeiden wie zerstörerischen Wettbewerb, Ballung wirtschaftlicher Macht oder unsoziale Auswirkungen von Marktprozessen (z. B. Arbeitslosigkeit). Dazu greift der Staat dort ein, wo Anbieter oder Nachfrager durch angepasste, marktwirtschaftlich vertretbare Maßnahmen geschützt werden müssen.


Leit.: Dr. Georg Wilhelm, LWH
Ref.: Andreas Schirmer, Wissenschaftlicher
Mitarbeiter, Ludwig-Erhard-Stiftung Bonn
Termin: Di., 28.02.2012, 19:30 - 21:30 Uhr
Kosten: 6,00 €; 4,00 € erm.
Sem.-Nr.: 1202055

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