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Projekte

Projekte 2009

  • HERZLICH WILLKOMMEN IN HOLTHAUSEN - BIENE Broschüre [3.003 KB]
  • Veranstaltung zum Thema Demenz
  • Kochen mit Vätern
  • Babysitterkurs
  • Redaktionsgruppe für die Neuzugezogenenbroschüre
  • Skater
  • Lesepaten
  • Konzeptarbeit
  • Loslösegruppe
  • Ferienpassangebote
  • Elternabend Doktorspiele
  • Klangmeditation für Kindergartenkinder und Eltern

Begrüßung von Neugeborenen

In Zusammenarbeit mit den Leiterinnen der örtlichen Mutter-Kind-Gruppen ist eine Begrüßungskarte für Familien mit Neugeborenen erstellt worden.
Mit dieser Karte erhalten die jungen Familien neben einem herzlichen Willkommensgruß (einen kleinen Engel, angefertigt von der Gruppe Basteln und
Helfen) alle Adressen relevanter Ansprechpartner für Familien.
Dieser Gruß wird ihnen von den Leiterinnen der Mutter-Kind-Gruppen überbracht, die damit eine erste Kontaktaufnahme verbinden und auf diese Weise einen ersten Gesprächsfaden aufnehmen.
Flyer [687 KB]

Beobachtertisch

Hier finden sich im 3-monatigen Abstand Vertreter der: -Grundschule, des Kindergartens, der beiden Kirchengemeinden, des Ortsrates, Ausschussmitglied des Ortsrates, des Jugendamtes und wir als Projektteam zusammen. Wir berichten über unseren aktuellen Stand und die Beobachter zeigen uns auf, an welcher Stelle sie einen Handlungsbedarf aus ihrer speziellen Perspektive sehen. Sie dienen uns auch als Reflexionsebene.

In dieser Runde ist die Idee der Neugeborenenbegrüßung und der Neuzugezogenenbegrüßung entstanden.

Arbeitskreis Ortsrat

Außer dem Projektteam sitzen hier 4 Vertreter des Ortsrates und die Kraft des Büros der Vereine zusammen. Die enge Verknüpfung zum Ortsrat ist hier ausschlaggebend. Der Ortsrat soll informiert sein, wie unser Büro angenommen wird und wie sich die Arbeit entwickelt.

Projekt Skateranlage

Die Projektgruppe:
15 Jugendliche im Alter von 15 – 17 Jahre, die an das Zukunftsbüro Wabe die Anfrage stellten, ob es möglich wäre einen Ort zum skaten und Boardfahren zu schaffen.2 Mütter von jüngeren Kindern, die sich auch für ihre jüngeren Kinder (Grundschulalter) Alternativen zum Spielangebot im Ort wünschen. Zukunftsbüro Wabe, das sich bereit erklärt hat sie in diesem Anliegen zu begleiten und zu unterstützen. Dies ist einer unserer vordergründigen Aufgaben. Uns ist es wichtig, sie zu stärken sich für ihre Interessen und Anliegen einzusetzen.

Die Ausgangssituation:
Die Jugendlichen haben keinen Ort, wo sie sich treffen können. Sie treffen sich vor der Pizzeria, haben keinen Ort, sind zum „abhängen“ verurteilt. Die vorhandene Skateranlage am Speicherbecken ist in einem schlechten Zustand und kostet 40,00 € Jahresbeitrag. Die Anlagen am Dieksee und am Jugendzentrum sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht, bzw. überhaupt nicht zu erreichen.
Der gewünschte Standort:
Sollte zentral sein, d.h. für alle Kinder und Jugendlichen gut erreichbar. Einen öffentlichen Raum herstellen. Dieses sollte zum Schutz der Anlage dienen, d.h. auch eine Fremdnutzung, bzw. Zweckentfremdung sollte dadurch ausgeschlossen werden. Dieses kann erreicht werden, wenn der Platz an einem zentralen Ort liegt. Angebunden an die vorhandenen Sportflächen. Evtl. Nutzung durch die Schule, Arbeitsgemeinschaften, Betreuung oder Ganztagsschule. Geld was hier in die Jugendlichen investiert wird, kommt der Allgemeinheit um ein vielfaches wieder zu Gute:
Sinnstiftende Tätigkeit als Ansatz zur PräventionJugendliche spüren, ich kann etwas erreichen, wenn ich mich dafür einsetze. Jugendliche haben einen Ort.
Jugendliche betätigen sich körperlich, d.h. sportlich Eine Erweiterung der motorischen, kreativen und komunikativen Kompetenz. Jugendliche lernen Verantwortung zu übernehme. Erprobung des erweiterten Verhaltensrepertoires und neuer Fähigkeiten in neuen Situationen, d. h. die Jugendlichen hatten die Idee evtl. Übungsleiterkurse zu besuchen, um jüngeren etwas beizubringen. Durch eine Einbeziehung der Jugendlichen in den Prozess der Vorbereitung war es ihr eigener Wille Verantwortung zu übernehmen und für die Instandhaltung zu sorgen. „Wir brauchen dann auch etwas wo wir einen Besen u.s.w. deponieren können.“

Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir eine überaus positive Erfahrung mit den Jugendlichen und Erwachsenen gemacht haben. Es schön wie ernst sie die vereinbarten Treffen nehmen und sich für ihre Sache einsetzen. Überraschend war für uns auch, dass z.B. das Argument der zentralen und öffentlichen Lage der Skaterbahn ein Argument der Jugendlichen war, um eine Fremdnutzung und dadurch Zweckentfremdung der Anlage auszuschließen.

Heute ist es so, dass die Gruppe erreicht hat, dass eine Skateranlage in unmittelbarer Nähe (Nachbardorf Gemeinde Geeste) renoviert wird. Eine Projektbeteiligte hat eine Ausbildung zur Skaterinstrukterin absolviert, um das Skaten als Sport im örtlichen Sportverein und als Projekt in der Grundschule zu etablieren.