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Erster Freitag
im März
Zu einem gemeinsamen
Gebet für die Mission lädt die Baptistin Mary Webb in Boston im
Jahr 1812 ein. Frauen befassen sich im 19. Jahrhundert mit der Situation
von Frauen und Kindern in den Missionsgebieten. Sie gründen Frauenmissionsgesellschaften
in England und den USA. Diese Initiativen überschreiten bald die
Konfessionsgrenzen. In den USA und Kanada werden ab 1887 landesweit
Gebetstage organisiert. Frauen beschäftigen sich intensiv mit den
Missionsländern. Das "informierte Beten" ist auch heute Grundlage
des Gebetstages, der immer ein Land in den Mittelpunkt stellt. 1926
laden amerikanische Frauen weltweit zu dem Gebetstag ein und erfahren
eine große Resonanz. In Deutschland wurde das Anliegen wieder aufgegriffen,
seit Mitte der sechziger Jahre beteiligen sich auch katholische
Frauenverbände. Inzwischen ist der weltweite Gebetstag in über 170
Ländern verwurzelt.
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zum Kirchenjahr
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