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Der Rosenmontag ist eine
verhältnismäßig junge Erfindung, 1823 wurde in Köln der erste Rosenmontagszug
veranstaltet. Vorher waren der Dienstag als die "Nacht vor dem Beginn
des Fastens" und der Sonntag mehr vom Straßenkarneval geprägt. Die
Wagen, die bis heute häufig in Schiffsform gestaltet sind, gehen
auf mittelalterliche Vorstellungen des Narrenschiffs zurück, das
ohne Mast, Segel und Kompaß seine Insassen ins Verderben fährt.
Deshalb wurde das Narrenschiff am Ende der Fastnacht an manchen
Orten verbrannt.
Eine goldene Rose wird
im Mittelalter vom Papst als besonderer Ehrenerweis am 4. Fastensonntag,
dem Sonntag Laetare (freue dich) einer Person überreicht. Die Rose
war aus Gold getrieben.
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