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Örtlicher
Festtermin
Neben dem Gedenktag des
Kirchenpatrons wird bereits seit dem 4. Jahrhundert der Kirchweihtag
einer Kirche begangen. Wenn von Heiligen der Todestag nicht bekannt
ist, wird ihr Fest an dem Tag gefeiert, an dem ihnen eine Kirche
geweiht wurde. Kirchweih und Heiligengedenken stehen auch deshalb
in einem Zusammenhang, da Gottesdienste über den Gräbern von Märtyrern
gefeiert wurden, die in der Krypta begraben oder deren Reliquien
in den Altar eingelassen sind. Der Kirchweihtag ist ein örtliches
Fest, das nicht selten eine Woche gefeiert und, vor allem im Herbst,
mit einem Jahrmarkt verbunden ist: Kirmes
Heute sind diese lokalen Feiern in den Städten durch die Pfarrfeste
abgelöst. Neben dem lokalen Kirchweihfest werden in der ganzen Kirche
die Kirchweihtage der vier römischen Kirchen gefeiert: Lateranbasilika
am 9. November, St. Peter am 18. November, St. Paul vor den Mauern
ebenfalls 18. November, S. Maria Maggiore am 5. August. Hinzu kommt
in jedem Bistum der Kirchweihtag der Domkirche
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zum Kirchenjahr
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