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Namenstag für
alle, die Josef heissen
Weil
viele auf den Namen Josef getauft sind, hat der Gedächtnistag
des Heiligen einen festlichen Charakter und unterbricht die
Fastenzeit.
In der Gestalt dieses Heiligen begegnet uns ein Mensch, der
wachsen läßt. Sein Name bedeutet "Gott fügt
hinzu". Er schafft dem Jesus-Knaben den Lebensraum, in
dem er heranwachsen kann. Josef ist der Hausvater, der es auch
versteht, Träume zu deuten: "Der Engel des Herrn
erschien Josef im Traum ...", heißt es im Matthäusevangelium;
d.h. Josef erkennt, was Gott mit einem Menschen vorhat, wo
Gefahren drohen und wie es einen Ausweg aus den Schwierigkeiten
gibt. Der Festtermin läßt sich bis ins 10. Jahrhundert
zurückverfolgen. Er gewann jedoch erst Gewicht, als der
Patron der Kaufleute und Verwalter (da er für die rechte
Finanzierung seiner Familie sorgte) in der Barockzeit zum vielverehrten
Patron eines guten Todes und dann im 19. und 20. Jahrhundert
zum Vorbild für die Familienväter und die Handwerker
wurde. Viele Kirchen, die in den durch die Industrialisierung
neu entstandenen Wohngebieten gebaut wurden, sind ihm geweiht.
Seine Staue findet sich heute in vielen Kirchen.
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