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Barbarazweige
Hirten
brachten beim Almabtrieb Kirsch- oder Apfelzweige mit, die sie
in Wasser stellten. Die Zahl der Blüten wurde
als Hinweis interpretiert, wie das nächste Jahr verlaufen
würde.
Dieser Orakelbrauch ist mit dem Fest der hl. Barbara verknüpft
worden. Die Zweige sollen Weihnachten blühen.
Barbara wurde
von ihrem Vater in einen Turm eingesperrt und dann, als sie sich
heimlich taufen ließ, der römischen Gerichtsbarkeit
ausgeliefert. Sie starb den Martyrertod. Nach einer Legende hat
sie in ihrer Gefangenschaft einen Zweig zum Blühen gebracht.
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