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Der französische
Karikaturist und Theatermaler Adolphe Willette versammelte 1914
am Aschermittwoch Künstler zu einer religiösen Besinnung. Nach seinem
Tod wurde 1926 in der Kirche St. Germain l'Auyerrois, der Kirche
der Künstler in Paris, eine Messe für die verstorbenen Künstler
gefeiert. Neben dem Gedächtnis der Toten ist der Tag auch ein Anlaß
für Besinnung und Meditation. An diesem Tag kommt es zu einer
Begegnung zwischen Künstlern und dem Bischof. Der Aschermittwoch
der Künstler wurde 1950 in Köln und 1955 in München übernommen und
wird heute weltweit in vielen Bistümern gefeiert.
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