Das Kirchenjahr

zur tagesaktuellen Nachrichtenübersicht

Autor: Eckhard Bieger S.J.
© www.kath.de
Umsetzung:
J. Pelzer nach Vorlage von R. Jouaux


Aschermittwoch

Advent
Adventskalender
Adventskranz
Adveniat
Agnes Lämmersegnung
Aschermittwoch
Aschermittwoch der Künstler
Allerheiligen 1. November
Allerseelen 2. November
Barbara, 4.12.
Bittage
Blasiussegen
Buss- Bettag
Christkind
Christkönigs-Sonntag
Christopherus, 24.7.
Darstellung des Herrn
Dreifaltigkeitssonntag
Dreikönige
Erntedank
Emmausgang
Fastenzeit
Frauendreißiger
Fronleichnam
Gründonnerstag
Heiligabend Adam und Eva
Heilige Familie, S.n. Weihn.
Halloween
Himmelfahrt Jesu
Herz-Jesu Fest
Hochzeit zu Kana
Hundstage
Jakobus der Ältere
Johannes Apostel 27.12.
Johannes d. Täufer 24.6.
Josef, 19. März
Karfreitag
Karneval und Fastnacht
Kartage, Karwoche
Kirchweihfest
Kirmes

Kreuzerhöhung 14. Sept.

Kreuzweg
Krippe
Krippenspiele
Lichtmess
Lourdes, Gedenktag von
1. Mai und der Monat Mai
Marienmonat
Maria Geburt
Mariä Himmelfahrt
Maria Königin
Maria Namen
Mariä Opferung
Maria Schnee
Martinstag
Martinsgans
Martinsminne
Michael, Gabriel, Raphael
Narr - Karneval
Neujahr
Nikolaus 6. Dezember
O-Antiphonen im Advent
Oktober
Osterei
Ostertermin
Ostern-ewiges Leben
Ostern-Wortbedeutung
Osterwasser
Osterhase
Osterkerze
Ostermontag
Osterritt
Palmsonntag
Peter und Paul
Pfingsten
Pfingstochse
Pfingstritt
Quatember im Advent
Reformationstag
Rorate-Messen
Rosenkranzfest
Rosenmontag
Schutzengelfest
Siebenschläfer 27. Juni
Silvester, 31.12.
Skapulierfest
Sonntage nach Trinitatis
Stephanstag 26.12.
Taube und Feuerzungen
Taufe Jesu
Thanksgiving
Toten- oder Ewigkeitssonntag
Unbefleckte Empfängnis 8. 12.
Unschuldige Kinder
Valentinstag 14. Februar
Vatertag
Verklärung Jesu 6. August
Verkündigung d. Herrn 25.3.
Weiberfastnacht
Weißer Sonntag
Weihnachten
Weihnachtsbaum
Weihnachtsmann
Weltfriedenstag
Weltgebetstag der Frauen
Wintersonnenwende

 

 

 

 

Aschermittwoch

"Bedenke Mensch, daß du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst", lassen sich die Kirchgänger am Aschermittwoch sagen und dabei Staub über den Kopf streuen bzw. in Kreuzform auf die Stirn zeichnen. Dabei besiegelt der Aschermittwoch nur, was in der Karnevalszeit in der Figur des Narren dargestellt wurde - die Nichtigkeit der Welt. Die Büttenredner hatten nichts anderes versucht, als die Eitelkeit der Großen bloßzustellen. Die Masken stellten die Laster und damit den Menschen auf seinen Abwegen dar.
Der Aschermittwoch berechnet sich von Ostern her. Zählt man unter Auslassung der Sonntage 40 Tage zurück, kommt man auf diesen Tag, der dann wie Karneval mit dem jeweiligen Ostertermin wechselt.
Der Aschenritus ist sehr alt, denn in der frühen Kirche wurden diejenigen, die eine schwere Sünde begangen hatten, am Beginn der Fastenzeit mit Asche bestreut und so in den Büßerstand aufgenommen. Sie konnten nicht mehr am Gottesdienst teilnehmen, bis sie am Gründonnerstag wieder in die Gemeinschaft aufgenommen wurden. Sie bekannten sich damit öffentlich als Sünder. Diese alte Form der Buße kam um die Jahrtausendwende zum Erliegen und wurde durch die in Irland entstandene Ohrenbeichte ersetzt. Während man diese neue Form des Bußsakramentes öfters empfangen kann, wurde die altkirchliche Form nur einmal im Leben gespendet.
Da der Aschermittwoch Fast- und zugleich Abstinenztag ist, d.h. auch der Verzehr von Fleisch verboten ist, kam es zur Herausbildung des Fischessens, das aber als Gegenmittel gegen den Alkoholkonsum und weniger als Ausdruck der Buße gesehen wird.

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