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Mit
dem Mai beginnt der Sommer. Es ist ein Fest für die jungen Leute.
Sie stellen einen Maibaum auf und bewachen ihn, damit er nicht gestohlen
wird. Junge Männer stellen dem von ihnen verehrten Mädchen eine
Birke, geschmückt mit Bändern, vor das Fenster. Früher wurden durch
Los Paare gebildet, der junge Mann führten seine Maibraut zu Festen
und Tanzveranstaltungen aus. In einigen Gegenden werden in der Nacht
zum 1. Mai Tore ausgehängt und anderer Schabernack getrieben, von
Volkskundlern als Abwehrzauber gedeutet, von den jungen Leuten als
Erlaubnis, in dieser Nacht andere ärgern zu können. Neben dem Oktober
ist der Mai in besonderer Weise der Mutter Jesu gewidmet. Maiandachten
in der Hauptkirche wie auch in Kapellen schöpfen aus dem reichen
Schatz der Marienlieder und Mariengebete. Da die Gewerkschaften
den 1. Mai zum Tag der Arbeit erklärt haben, wurde für den 1. Mai
ein eigenes Fest eingeführt, Joseph der Arbeiter.
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